6. Februar 2023

BayWa AG: Vom Baustoffhandel zum Lösungsanbieter für Immobilien

München (pm) – Mit mehr als 120 Betrieben in Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen, Thüringen und einem Jahresumsatz jenseits von 2 Milliarden Euro zählt die BayWa AG im Baustoffhandel zu den marktführenden Unternehmen in Deutschland. Von Ravensburg bis Dresden versorgen die rund 4.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Bauhandwerk stets schnell und zuverlässig mit Ware. Das ebenso breite wie tiefe Baustoffsortiment, exzellente Beratung, tiefgreifende Vertriebsspezialisierungen und die hervorragend aufgestellte Logistik machen die BayWa zum starken und verlässlichen Partner an der Seite ihrer Kunden.

Zweite große Säule im Segment Bau ist die im Jahr 2018 gegründete BayWa Bau Projekt GmbH, die im Schulterschluss mit regional tätigen Bauunternehmen die Entwicklung und Realisierung von gemeinsamen Bauprojekten vorantreibt. Mit innovativen und nachhaltigen Gebäudekonzepten, ganzheitlichen Energielösungen bis hin zu seriellem Holzbau entwickelt und realisiert die BayWa Bau Projekt GmbH gemeinsam mit ihren Partnern zukunftsfähige Immobilien. Bis Ende vergangenen Jahres sind so 125.000 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche projektiert worden.

Lösungen entlang der Wertschöpfungskette des Bauens

„Mit dem Baustoffhandel auf der einen und der Projektentwicklung auf der anderen Seite besetzen wir sehr erfolgreich zwei wichtige Stufen innerhalb der Wertschöpfungskette des Bauens – das ist einzigartig in unserer Branche“, sagt Steffen Mechter, Leiter Geschäftsbereich Bau der BayWa AG. „Unser strategisches Ziel besteht darin, entlang der gesamten Wertschöpfungskette innovative Lösungen anzubieten, unsere Kunden besser zu machen und damit die Produktivität der Bauwirtschaft insgesamt auf ein neues Level zu heben. Wir gehen voran und gestalten gemeinsam mit unseren Partnern den Wandel der deutschen Baubranche aktiv mit.“

Ihr breit aufgestelltes Produkt-, Dienstleistungs- und Lösungsportfolio zeigt die BayWa auf der BAU 2023 (Halle A1, Stand 418), die vom 17. bis 22. April in München stattfindet. Unter dem Motto „Im Vertrauen Zukunft bauen“ sind alle Besucherinnen und Besucher eingeladen, mit dem Team des Geschäftsbereichs Bau ins Gespräch zu kommen. Zahlreiche spannende Themen stehen auf der Agenda, darunter:

· die von BayWa Bau initiierte ökologische Baustoff-Datenbank,
· Zusatzleistungen wie Fördermittelservice und BauGesund-Partnerschaft,
· neue Features im Onlineportal für Profikunden,
· das ganzheitliche Engagement der BayWa für Produktivitätssteigerungen entlang der Wertschöpfungskette des Bauens.

Patentiertes Modulbauelement

Um dem Fachkräftemangel zu begegnen und mehr Effizienz auf Deutschlands Baustellen zu bringen, investiert die BayWa konsequent in Lösungen zur seriellen Produktion und Vorfertigung. Ein Beispiel hierfür ist das neue, exklusiv von dem Münchener Unternehmen vertriebene casafino 1ONE. Das Modulbauelement für Massivholzwände vereint alle Gewerke rund ums Fenster in einem Produkt. Zimmerei- und Holzbaubetriebe profitieren von hervorragender Produktqualität und – dank des hohen Vorfertigungsgrads – von einem deutlich schnelleren Baufortschritt. Auf der BAU 2023 wird die BayWa die Vorteile des casafino 1ONE der Branche breit präsentieren.
Ebenfalls mit von der Partie auf der Weltleitmesse des Bauens ist der Badmodul-Hersteller Tjiko (Halle A2, Stand 323), an dem die BayWa eine Mehrheitsbeteiligung hält. Das Unternehmen entwickelt und produziert vorkonfektionierte Badezimmer in Holzbauweise, die bezugsfertig auf die Baustelle geliefert werden. Auf der BAU wird das Tjiko-Team drei Badmodule unterschiedlicher Größe und mit verschiedenen Ausstattungsvarianten zeigen.

Vom Bauen zum Produzieren

Steffen Mechter: „Tjiko gibt die Richtung vor, in die wir uns bewegen müssen: vom Bauen zum Produzieren. Die Baubranche wird nicht von heute auf morgen industriell, muss sich aber viel intensiver als bisher mit standardisierten Prozessen und systemischen Bauweisen beschäftigen, wenn wir die Produktivität erhöhen und die Baukosten senken wollen. Jedes Gebäude von Null an neu zu planen und zu bauen, werden wir uns in Zukunft nicht mehr leisten können.“
Systematischer und mit deutlich mehr vorgefertigten Teilen zu bauen, bedeutet aus Sicht der BayWa nicht, das Handwerk bedeutungslos zu machen. Im Gegenteil: „Unser Ziel ist es, unsere Kunden in die Lage zu versetzen, an Innovationen teilhaben und davon profitieren zu können“, betont Mechter. „Gemeinsam gestalten wir das Bauen und Wohnen von morgen.“

Pressemitteilung: BayWa AG