Anzeige – Mit der wegweisenden Idee, das Vulkangestein Perlit als Dämmstoff in die Poroton-Ziegel zu füllen, setzte der Ziegelhersteller Schlagmann Poroton Anfang der 2000er-Jahre einen wichtigen Impuls für energieeffizientes und monolithisches Bauen in Deutschland. Seitdem wird die Produktpalette kontinuierlich weiterentwickelt: Zunächst stand mit dem T9 vor allem der Einfamilienhausbau im Fokus, anschließend folgten mit dem S12 Lösungen für den Objektbau sowie mit der Wärmedämmfassade WDF Konzepte für die ökologische Sanierung. 2026 jährt sich die Markteinführung des ersten Perlit-Ziegels zum 25. Mal.
Vom Engpass zur Erfolgsstory: Ziegel im Wandel der Wärmeschutzanforderungen
Die energetischen Anforderungen an Gebäude haben sich in den vergangenen Jahrzehnten stetig verschärft. Bereits Mitte der 1990er-Jahre stellte die Weiterentwicklung der Wärmeschutzvorgaben die Ziegelindustrie vor neue Herausforderungen: Klassische Porosierungsverfahren stießen an ihre Grenzen, wenn zugleich Tragfähigkeit und Dämmleistung gewährleistet bleiben sollten.
Daraufhin entwickelte Schlagmann Poroton einen revolutionären Ansatz: die Dämmung nicht als zusätzliche Schicht auf der Fassade anzubringen, sondern direkt in den Ziegel zu integrieren. Als Dämmmaterial fiel die Wahl auf das Vulkangestein Perlit, das dank seines mineralischen Ursprungs schadstofffrei ist und feuchteregulierend wirkt.
Perlit ist ein natürliches Vulkanglas mit einem hohen Anteil an Siliciumdioxid. Es entsteht durch das Zusammenspiel von Wasser, vulkanischem Gestein und rascher Abkühlung. Dank seines Kristallwassergehalts von zwei bis drei Prozent ist das Material besonders expansionsfähig. Beim Erhitzen dehnt es sich stark aus und entwickelt so seine hervorragenden Dämmeigenschaften – die ideale Grundlage für energieeffiziente Ziegel.
Diese Idee markierte einen technologischen Wendepunkt. Sie ermöglichte es, monolithische Bauweisen beizubehalten und gleichzeitig die gestiegenen Anforderungen zu erfüllen. Der 2001 patentierte Dämmstoff Perlit etablierte sich innerhalb weniger Jahre am Markt und wurde sukzessive ausgebaut.

Weiterentwicklung im Fokus
„Mit Blick auf steigende Baukosten und wachsende Anforderungen an Nachhaltigkeit gewinnen langlebige, ressourcenschonende Bauweisen zunehmend an Bedeutung“, so Geschäftsführer Johannes Edmüller. In diesem Kontext treibt Schlagmann Poroton die Weiterentwicklung mineralischer Baustoffe im europaweit einzigartigen Forschungszentrum Ziegel voran. „Aus unserer Innovationsarbeit geht hervor: Perlit ist auch nach all den Jahren der beste Dämmstoff, den wir uns für nachhaltigen und wohngesunden Wohnungsbau vorstellen können“, so Johannes Edmüller weiter.
Eine aktuelle Innovation stellt der POROTON-T6 mit einer Wärmeleitzahl von 0,060 dar, der speziell für den Wohnungsbau im privaten Segment entwickelt wurde. Verschiedene Umweltzertifizierungen, wie der Blaue Engel, bescheinigen dem Material eine hohe Verträglichkeit für Gesundheit und Umwelt – ein Aspekt, der für Bauherren und Investoren gleichermaßen an Relevanz gewinnt.

Anzeige der Schlagmann Poroton GmbH