26. Mai 2022

Wien: Schramböck verleiht Staatspreis Architektur 2018

Auszeichnungen für herausragende Architektur in Verwaltung und Handel vergeben - Staatspreisträger aus Salzburg und Wien

Sonderpreis: "Sammlungs- und Forschungszentrum der Tiroler Landesmuseen - Hall in Tirol" (v.l.n.r.: Architekt Erwin Stättner, Architektin Corinna Toell, Dir. PD Dr. Wolfgang Meighörner (Tiroler Landesmuseen), BM Schramböck, Landesrat Mag. Johannes Tratter (Tiroler Landesregierung)) (c) BMDW/Matthias Silveri

Wien (BMDW) – „Exzellente Baukultur und innovativer Einsatz von Zukunftstechnologien sind heute eine Selbstverständlichkeit für Unternehmen mit internationaler Positionierung. Architektur als Showcase ist die multidimensionale Visitenkarte von Unternehmen und schafft ein attraktives Arbeitsumfeld für hochqualifiziertes Personal am digitalen Arbeitsplatz von heute und morgen.“, betonte Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaft Margarete Schramböck anlässlich der Verleihung Staatspreis Architektur 2018 für Verwaltung und Handel am Mittwochabend im Rahmen im Technischen Museum Wien.

Aus den eingereichten Projekten hat die Experten-Jury in ihrer ersten Sitzung insgesamt 15 Projekte ausgewählt, die vor Ort besichtigt wurden. Von diesen wurden sieben Projekte mit einer Nominierung zum Staatspreis ausgezeichnet und zwei davon mit dem Staatspreis geehrt. Ein Projekt wurde darüber hinaus mit einem Sonderpreis gewürdigt.

Die Staatspreisträger 2018

In der Kategorie „Verwaltung“ ging der Staatspreis an die „Post am Rochus“ in Wien, geplant durch die Architekturbüros Schenker Salvi Weber Architekten ZT GmbH gemeinsam mit feld72 Architekten ZT GmbH, Bauherr: Österreichische Post AG.

Staatspreis in der Kategorie Verwaltung: „Post am Rochus“ (v.l.n.r.: Mario Paintner (feld72 Architekten) Michael Salvi (Schenker Salvi Weber Architekten ZT GmbH), GDir. DI Dr. Georg Pölzl (Post), DI (FH) Michael Ullrich MSc (Post), BM Schramböck) (c) BMDW/Matthias Silveri

Die Jury hob als positiv hervor, dass sich das Unternehmen für einen innerstädtischen Standort entschieden hat, ebenso für den Erhalt von Teilen der vorhandenen Bausubstanz. Überzeugt hat auch das sehr schlüssige Konzept der Integration von Kunst, welches mit dem Gebäude eine gelungene Symbiose eingeht. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurde ein modernes und angenehmes Arbeitsumfeld geschaffen.

 

In der Kategorie „Handel“ erhielt das M1 Einkaufszentrum Mittersill in Salzburg den Staatspreis, geplant durch Architekt DI Rainer Köberl und Paul Pointecker, Bauherr: MPREIS Warenvertriebs GmbH.

 

Staatspreis in der Kategorie Handel: „M1 Einkaufszentrum Mittersill“ (v.l.n.r.: Architekt Paul Pointecker, GF Mag. Peter Paul Mölk (MPreis), Architekt DI Rainer Köberl, BM Schramböck) (c) BMDW/Matthias Silveri

Das Einkaufszentrum überzeugte die Jury als innovativer Ansatz für ein Fachmarktzentrum insbesondere durch seine kompakte Lösung für diese Bauaufgabe, die in der Regel mit einer linearen Aneinanderreihung von Geschäften und einem meist überdimensionierten Parkplatz davor gestaltet wird. Hier ist alles schlüssig zusammengefasst, womit auch ein für die Besucherinnen und Besucher gut nutzbarer öffentlicher Raum entstanden ist.

 

Der Sonderpreis zum Staatspreis 2018 ging an das Sammlungs- und Forschungszentrum der Tiroler Landesmuseen in Hall – geplant durch das Architekturbüro Franz&Sue, Bauherr: Land Tirol, Amt der Tiroler Landesregierung, Gruppe Bau und Technik, Abteilung Hochbau.

 

Sonderpreis: „Sammlungs- und Forschungszentrum der Tiroler Landesmuseen – Hall in Tirol“ (v.l.n.r.: Architekt Erwin Stättner, Architektin Corinna Toell, Dir. PD Dr. Wolfgang Meighörner (Tiroler Landesmuseen), BM Schramböck, Landesrat Mag. Johannes Tratter (Tiroler Landesregierung))
(c) BMDW/Matthias Silveri

Die Jury würdigte das Projekt als eine singuläre Bauaufgabe. Mit dem Engagement eines öffentlichen Bauherrn erfolgt eine wichtige Aufwertung des Bereichs Wissenschaft. Das Gebäude überzeugt mit seiner Formensprache und ist ein interessanter Beitrag zum zeitgenössischen Kulturbau mit hybrider und räumlich spannender Nutzung.

 

Die Nominierungen

Neben den zwei Staatspreisträgern würdigte die Jury fünf Projekte mit Nominierungen.

 

Kategorie Verwaltung:

Bürogebäude Püspök Group, im Burgenland

Architektur: ad2 architekten ZT KG

Bauherr: Püspök Group

 

ERSTE Campus, in Wien

Architektur: Henke Schreieck Architekten ZT GmbH

Bauherr: Erste Group Bank AG

 

MIBA Forum, in Oberösterreich

Architektur: Delugan Meissl Associated Architects

Bauherr: Miba AG

 

ÖAMTC Mobilitätszentrum, in Wien

Architektur: Pichler & Traupmann Architekten ZT GmbH

Bauherr: ÖAMTC

 

 

Kategorie Handel:

Pah-Cej-Kah Büro- und Geschäftshaus Deutsch-Wagram, in Niederösterreich

Architektur: PPAG architects ztgmbh

Bauherr: AC Wohnen (RP Projektentwicklung GmbH)

 

 

Über den Staatspreis Architektur

Der Staatspreis Architektur wird alle zwei Jahre mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten verliehen. Ausgelobt wird der Staatspreis vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort. Organisator ist die Architekturstiftung Österreich Gemeinnützige Privatstiftung, Partner die Wirtschaftskammer Österreich und die Bundeskammer der Ziviltechniker/innen und. Der nächste Staatspreis Architektur wird 2020 vergeben.

Pressemitteilung: Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) Österreich