26. Mai 2019

Wie die Stadt zum Lernraum wird

Beim ersten LEARN[IN]-Symposium vom 7.-9. Mai 2019 beleuchten die SRH Hochschule Heidelberg, die Università degla studi Firenze/Italien und die Universidade do Minho/Portugal innovative Lernräume in den Städten und die Schnittstellen zwischen Architektur, Stadtplanung, Landschaft und Bildung. Die interessierte Öffentlichkeit ist dazu herzlich in die Ludwig-Guttmann-Str. 6 in Heidelberg eingeladen.

Lernräume neu definieren (c) SRH Hochschule Heidelberg

Heidelberg (pm) – Werkstätten, Cafés, öffentliche Plätze oder die freie Natur – so genannte „informelle“ Lernräume gewinnen in den Städten auf der ganzen Welt zunehmend an Bedeutung. Zum ersten Symposium zum internationalen und interdisziplinären Projekt LEARN[IN] vom 7. bis 9. Mai lädt die SRH Hochschule Heidelberg mit ihren Kooperationspartnern Università degla studi Firenze/Italien und die Universidade do Minho/Portugal herzlich die interessierte Öffentlichkeit ein: “LEARN[IN] The re-definition of learning spaces as a key factor of 21st century education: A European approach.”

„Zwar findet das Lernen im 21. Jahrhundert nach wie vor meist in formellen Lernräumen wie Klassenzimmern und Hörsälen statt, aber immer mehr europäische Städte erkennen das große Potential ihrer verschiedenen Bildungseinrichtungen und städtischen Möglichkeiten als wichtige Elemente der ihrer Bildungslandschaften“, erklärt Prof. Dr. Marc Kirschbaum, Leiter des Studiengangs Architektur an der SRH Hochschule Heidelberg. „Die Stadt wird zum Lernraum.“

Das kooperative Projekt LEARN [IN] setzt hier an. Die SRH Hochschule Heidelberg/Deutschland, die Università degla studi Firenze/Italien und die Universidade do Minho/Portugal planen im Rahmen des Aufbaus einer lebendigen und nachhaltigen Kooperation in einem ersten Schritt die Durchführung eines dreiteiligen Veranstaltungskonzepts mit Studierenden, Nachwuchswissenschaftlern und Wissenschaftlern der beteiligten Hochschulen. Das Symposium in Heidelberg steht allen Interessierten offen. Labs in Florenz und Guimarães folgen.

Am Beispiel der ausgewählten Städte Heidelberg, Florenz und Guimarães, die jeweils unterschiedliche Themen für die Umsetzung von innovativen Lernräumen bieten, werden die Schnittstellen zwischen Architektur, Stadtplanung, Landschaft und Bildung betrachtet und Impulse für mögliche Weiterentwicklungen gesetzt. Mit Beiträgen aus den Feldern der Architektur, Pädagogik, Kunst, Politik und Soziologie sorgt die Veranstaltung nicht nur für eine internationale, sondern auch interdisziplinäre Vernetzung.

Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Förderung des gesellschaftlichen Dialogs / Hochschuldialog mit Südeuropa“ vom DAAD gefördert: www.learn-in.eu

Pressemitteilung: SRH Hochschule Heidelberg