13. August 2026

Von Marburg bis Wien: RENOWATE meldet neue Projekte und internationale Anerkennung für die serielle Sanierung

Düsseldorf (pm) – RENOWATE, das Joint-Venture der LEG Immobilien SE und der österreichischen Rhomberg Bau, vermeldet gleich mehrere positive Entwicklungen. In der Rhein-Main-Region laufen neue Sanierungsprojekte an, darunter ein besonderes Vorhaben für die GeWoBau Marburg. Und in Österreich sorgt das erste serielle Sanierungsprojekt in Wien für Aufmerksamkeit. Das Projekt in der Arenberggasse ist für den TRIGOS 2026 nominiert – Österreichs renommierteste Auszeichnung für verantwortungsvolles Wirtschaften.

Rhein-Main-Region: Bewährte Partnerschaft wächst

In Maintal-Bischofsheim hat im Mai 2026 der zweite Bauabschnitt begonnen. Gemeinsam mit der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt (NHW) setzt RENOWATE damit die erfolgreiche Zusammenarbeit fort, die Anfang 2025 mit der ersten seriellen Sanierung von 96 Wohnungen in Hessen gestartet war.

Parallel dazu übernimmt RENOWATE für die GeWoBau Marburg bereits das zweite serielle Sanierungsprojekt. Dieses Vorhaben geht dabei über eine klassische energetische Modernisierung hinaus: Neben der seriellen Sanierung von 92 Wohneinheiten entsteht durch Umnutzung und Aufstockung auch neuer Wohnraum. Damit verbindet das Projekt zwei zentrale Antworten auf die Herausforderungen des Wohnungsmarktes: Bestandsmodernisierung und Wohnraumschaffung in einem Schritt. Bereits das erste gemeinsame Projekt im Schenkendorfweg und Alter Ebsdorfer Weg hat gezeigt, wie gut die Zusammenarbeit zwischen GeWoBau Marburg und RENOWATE funktioniert.

„Dass die GeWoBau Marburg uns erneut mit einem Projekt beauftragt, ist für uns mehr als ein Auftrag – es ist ein Vertrauensbeweis“, sagt Arne Wulff, Niederlassungsleiter Frankfurt der RENOWATE GmbH. „Und dass wir dabei nicht nur sanieren, sondern gleichzeitig neuen Wohnraum schaffen, zeigt, wie vielseitig die serielle Sanierung als Instrument für die Wohnungswirtschaft ist.“

Wien als Blaupause: Serielle Sanierung mitten in der Stadt

Während in Deutschland neue Projekte anlaufen, erntet RENOWATE in Österreich Anerkennung für bereits geleistete Arbeit. Das Projekt in der Wiener Arenberggasse – die erste serielle Sanierung eines mehrgeschossigen innerstädtischen Wohnhauses in Österreich – ist für den TRIGOS 2026 in der Kategorie Klimaschutz nominiert. Die Gewinner werden am 1. Oktober 2026 bei der TRIGOS Gala in Wien gekürt.

Das Projekt wurde im Auftrag der Wohnbaugenossenschaft WOHNBAU realisiert und von der SOZIALBAU AG betreut. Ein Wohnhaus aus den 1970er-Jahren wurde in wenigen Monaten auf die Energieeffizienzklasse A+ angehoben – bei rund 85 Prozent weniger Heizwärmebedarf. Die 24 Haushalte konnten während der gesamten Bauzeit in ihren Wohnungen bleiben. Photovoltaikmodule, Erdwärmesonden und eine Wärmepumpe sorgen heute für eine dekarbonisierte Energieversorgung. Eine integrierte Beschattung in der neuen Fassade schützt die Bewohnerinnen und Bewohner zudem vor sommerlicher Überhitzung – ein Aspekt, der angesichts der extremen Hitzewellen der vergangenen Jahre an Bedeutung gewinnt.

„Die Nominierung für den TRIGOS bestätigt uns: Serielle Sanierung funktioniert auch mitten in der Stadt“, sagt Johannes Brunn, Geschäftsführer der RENOWATE GmbH. „Wir machen mit unserem Konzept die Energiewende im Gebäudebestand auch in Österreich einfach und schnell möglich für Eigentümer:innen, die ihren Bestand zukunftsfähig aufstellen müssen.“

Ein Konzept, das skaliert

Was RENOWATE in Maintal-Bischofsheim, Marburg und Wien unter Beweis stellt, folgt stets demselben Prinzip: Ein standardisierter Prozess macht energetische Sanierungen finanziell und zeitlich planbar. RENOWATE übernimmt dabei den gesamten Ablauf – von der digitalen Bestandsaufnahme über Planung und industrielle Vorfertigung bis zur schlüsselfertigen Montage. Vorgefertigte Fassaden- und Dachelemente sowie moderne Anlagentechnik sorgen dafür, dass Sanierungen schneller, kosteneffizienter und mit weniger Belastung für die Bewohnerinnen und Bewohner ablaufen als bei konventionellen Verfahren.

Für große Wohnungsunternehmen bedeutet das: Klimaziele lassen sich nicht nur formulieren, sondern auch im erforderlichen Tempo umsetzen.

Quelle: LEG Immobilien SE