18. März 2026

Urbane Verwandlung 

Die neue Balkonfassade wertet das architektonische Erscheinungsbild spürbar auf. Foto: Studio Gataric Fotografie

Leinfelden-Echterdingen (pm) – Im Rahmen einer umfassenden Sanierung und Aufstockung eines Mehrfamilienhauses in der Zürcher Binzmühlestrasse setzt die Eisenbahner Baugenossenschaft Dreispitz Zürich gemeinsam mit renommierten Partnern neue Maßstäbe für nachhaltigen, urbanen Wohnraum. Ein zentrales Element des Projekts: die dreiseitige Balkonverglasung von Lumon, die sowohl den architektonischen Ausdruck als auch den Wohnkomfort und die Langlebigkeit des Gebäudes entscheidend verbessert. Die Maßnahme zeigt beispielhaft, wie bestehender, veralteter Wohnraum im städtischen Kontext sinnvoll und nachhaltig aufgewertet und zukunftsfähig gemacht werden kann.

Angesichts des wachsenden Wohnraumbedarfs in Städten und der Notwendigkeit, Ressourcen zu schonen, gewinnen Aufstockungen und Renovierungen von Bestandsgebäuden zunehmend an Bedeutung. Sie bieten die Chance, zusätzlichen Wohnraum zu schaffen, ohne neue Flächen zu versiegeln. Gleichzeitig ermöglichen sie die energetische und architektonische Modernisierung bestehender Bausubstanz. Gerade in urbanen Zentren wie Zürich sind solche Projekte ein entscheidender Beitrag zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung und zur Erhaltung lebenswerter Quartiere.

Ein veralteter Bestandsbau wird zukunftsfähig

Vor diesem Hintergrund wurde ein Mehrfamilienhaus aus dem Jahr 1963 an der Binzmühlestrasse 40 grundlegend saniert. Die Fassade wirkte abgenutzt und farblos; die Fensterläden und Balkone waren uneinheitlich gestaltet. Auch der Eingangsbereich und das Erdgeschoss zeigten deutliche Gebrauchsspuren. Das Gebäude präsentierte sich insgesamt in einem veralteten Zustand und entsprach nicht mehr heutigen energetischen und ästhetischen Standards.

Nachhaltigkeit, Wohnkomfort und Schutz der Bausubstanz

Im Fokus des Projekts unter Leitung der als Totalunternehmerin fungierenden Häring AG standen das Schaffen von zusätzlichem, attraktivem Wohnraum, die Verbesserung der Energieeffizienz und der Schutz der bestehenden Bausubstanz. Die Sanierung und Aufstockung sollten nicht nur neue Nutzungsmöglichkeiten eröffnen, sondern auch die Lebensqualität der Bewohner nachhaltig verbessern. Gerade im städtischen Kontext ist es dabei eine besondere Herausforderung, Bestandsgebäude so zu transformieren, dass sie heutigen und zukünftigen Anforderungen entsprechen, ohne dabei die Identität des Quartiers zu verlieren.

Gedämmt und erweitert

Im Zuge umfassender Baumaßnahmen wurde das gesamte Gebäude mit einer 16-Zentimeter-Kompaktfassade wärmegedämmt, die Fassade zeitgemäß überarbeitet und das bestehende Mehrfamilienhaus um ein Attikageschoss ergänzt. Anstelle des ursprünglichen Schrägdachs entstanden drei hochwertige Wohnungen mit durchdachten Grundrissen und modernem Innenausbau. Das Gebäude ist zudem an Fernwärme angeschlossen und die Bestandsheizkörper wurden ersetzt. Die Aufstockung verfügt über eine Fußbodenheizung. Photovoltaikmodule auf dem Dach unterstreichen zusätzlich die Fortschrittlichkeit des Projekts. 

Balkonverglasungen von Lumon als integrale Lösung 

Im Rahmen der Sanierung und Aufstockung wurde auf Wunsch der Bauherrin eine Dreh-/Schiebeverglasung von Lumon eingesetzt. Das innovative System ermöglicht durch das flexible Drehen und seitliche Verschieben der Glasscheiben eine platzsparende Öffnung, sodass die volle Balkonfläche bei Bedarf offen genutzt werden kann. Im geschlossenen Zustand bietet die Verglasung einen Schutz vor Zugluft, Witterungseinflüssen, Regen und Lärm – ein entscheidender Vorteil vor allem angesichts der Nähe zum Bahnhof Zürich Oerlikon und stark befahrenen Verkehrsachsen. Ein besonderer Mehrwert: Die Lumon Balkonverglasung erweitert den Wohnraum und macht den Balkon von den ersten Sonnenstrahlen im Frühjahr bis zum Spätherbst nutzbar – unabhängig von Wetter und Jahreszeit. So entsteht zusätzlicher Lebensraum, der flexibel als Ruhezone, Homeoffice oder Treffpunkt genutzt werden kann. „Lärm reduzieren und mit einer Art Wintergarten vorhandenen Wohnraum bestmöglich nutzen – dies waren die Beweggründe für eine Balkonverglasung“, erklärt Titus Bosshard, Präsident bei der Eisenbahner Baugenossenschaft Dreispitz Zürich. „Unser genossenschaftliches Ziel ist es, guten und preiswerten Wohnraum anzubieten, jedoch ohne Abstriche bei Komfort und Gesundheitsschutz“. Immerhin belegt eine aktuelle Studie, dass über 100 Millionen Europäer unter gesundheitsschädlichem Umgebungslärm – vor allem durch Verkehr – leiden.

Rahmenlose Verglasung mit hoher Transparenz

Technisch überzeugt die Balkonverglasung durch präzise Fertigung, einen wartungsarmen Mechanismus und hochwertiges Einscheibensicherheitsglas (ESG). Das schlanke, rahmenlose Design der Dreh-/Schiebeverglasung fügt sich dabei harmonisch in die moderne Fassade ein. Die maximale Transparenz sorgt dafür, dass Tageslicht ungehindert in die Wohnungen gelangt und die Balkone optisch offen und einladend wirken. Durch diese Kombination aus Funktionalität sowie Technik und Ästhetik setzt die Lumon Dreh-/Schiebeverglasung einen neuen Standard für hochwertige Balkonlösungen im urbanen Raum und trägt maßgeblich zur Aufwertung des gesamten Bauwerks bei. 

Vorzeigeprojekt mit Ausstrahlung

Das Sanierungs- und Aufstockungsprojekt an der Binzmühlestrasse zeigt, wie durch die enge Zusammenarbeit von Bauherren, Architekten und innovativen Partnern wie Lumon neuer lebenswerter Raum in der Stadt geschaffen werden kann – und wie begrenzt vorhandene Quadratmeter bestmöglich genutzt werden können. Die Bewohner und Nutzer der insgesamt elf Wohnungen, drei Ladenlokale und einer Praxis profitieren nun dauerhaft und zuverlässig von mehr Komfort, Schutz und einer nachhaltigen, architektonisch überzeugenden Lösung, die das Quartier aufwertet und Vorbildcharakter für vergleichbare Projekte hat.

Quelle: Lumon Deutschland GmbH