17. Juni 2024

Tag des Bayerischen Baugewerbes: Baugewerbe und Staatsregierung wollen Bürokratie am Bau reduzieren

Verbandspräsident Georg Gerhäuser, Staatsminister Dr. Florian Herrmann, Hauptgeschäftsführer Andreas Demharter (v.l.n.r). Quelle: LBB/Alexander Scharf

München (pm) – „Bayern braucht mehr denn je ein starkes Baugewerbe in allen Regionen. Bayern ist nicht gebaut! Uns fehlen vor allem in den Ballungsräumen so viele Wohnungen wie noch nie. Die Infrastruktur ist in vielen Bereichen in die Jahre gekommen, Energiewende und digitale Transformation werden gewaltige Investitionen in die Leitungsnetze auslösen. Das mittelständisch geprägte Baugewerbe spielt mit seinen qualifizierten Mitarbeitern dabei eine Schlüsselrolle, wird aber in seiner Leistungsfähigkeit und Innovationskraft von immer mehr Bürokratie gebremst. Wir begrüßen deshalb die Ankündigung der Bayerischen Staatsregierung, die bürokratischen Belastungen für Unter- nehmen in Bayern reduzieren zu wollen. Unsere Vorschläge dafür liegen auf dem Tisch.“ Dies sagte Georg Gerhäuser, neu gewählter Präsident des Landesverbands Bayerischer Bauinnungen (LBB), anlässlich des Tages des Bayerischen Baugewerbes am 7. Juni 2024.

Georg Gerhäuser bedankte sich in diesem Zusammenhang für die wichtige und erfolgreiche Arbeit des Bürokratiebeauftragten der Bayerischen Staatsregierung, Walter Nussel, und ermutigte Staatsminister Dr. Florian Herrmann auf diesem Weg weiter zu gehen. Vor allem bei der Umsetzung europäischer und Bundesvorschriften in den Ämtern und Behörden müsse, so Gerhäuser, mehr Verständnis für die Belange kleiner und mittlerer Unternehmen geschaffen werden. Mit Blick auf den kriselnden Wohnungsbau betonte Gerhäuser: „Die für den Wohnungsbau überaus wichtigen, jedoch unübersichtlichen und an immer aufwendigere Nachweise durch die Antragsteller geknüpften bayerischen Förderinstrumente sollten dringen anwenderfreundlicher werden. Nur dann werden sie auch eine positive Wirkung zeigen“.

Quelle: Landesverband Bayerischer Bauinnungen