2. Mai 2024

Symbolischer Bauauftakt beim Auswärtigen Amt: Spatenstich für Umbau und Erweiterung von Gebäuden an der Kurstraße in Berlin-Mitte

Berlin (pm) – Am 29. September 2022 wurde der Beginn der Um- und Erweiterungsbauarbeiten auf dem Areal des Auswärtigen Amts an der Kurstraße in Berlin-Mitte mit einem zeremoniellen Spatenstich gewürdigt. Die Maßnahmen bilden den abschließenden Schritt bei der Umsetzung des Liegenschaftskonzeptes für den Berliner Standort des Auswärtigen Amts am Werderschen Markt.
Im Auftrag der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und unter der Leitung des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR) werden bestehende Gebäude des Auswärtigen Amts in Berlin-Mitte umgebaut und erweitert. Die Bauten an der Kurstraße 33-35 und an der Kleinen Kurstraße 1-2 werden bis auf den Rohbau zurückgebaut, erweitert und durch einen Neubau innerhalb des Blocks entlang der ehemaligen Kreuzstraße ergänzt. Der Gebäudekomplex umfasst künftig Büro- und Verwaltungsräume, einen Konferenzbereich, eine Post- und Kurierstelle sowie Dienstwohnungen.

Aus dem 2016 entschiedenen Planungswettbewerb für die Kurstraße 33- 35 war das Büro der Architekten Joel Harris und Volker Kurrle aus Stuttgart als Sieger hervorgegangen. Nach dessen Entwurf sollen die Bestandsgebäude am südlichen Ende der Liegenschaft des Auswärtigen Amts zur Kurstraße und zur Kleinen Kurstraße hin eine einheitliche Fassade erhalten. Der Baubeginn mit ersten Arbeiten fand bereits Ende 2021 statt. Im Frühjahr 2022 wurde mit der Einrichtung der Baustelle und der Schadstoffentsorgung sowie Abbrucharbeiten an der Kurstraße und Kleinen Kurstraße begonnen.

Die Fertigstellung der Baumaßnahme, bis auf einen nachlaufenden Teil, ist für 2027 geplant. Für das fertige Projekt wird eine Zertifizierung nach dem Qualitätsstandard Silber gemäß dem „Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen“ (BNB) für Bundesgebäude angestrebt.

Pressemitteilung: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)