9. Juli 2026

Studiotools: Modernes Arbeiten braucht neue Systeme

Studiotools: Modulare Systeme für modernes Arbeiten
© Studiotools

Basel/Köln (pm) – Meetings sind ein zentrales Arbeitsformat moderner Organisationen und zugleich eines der ineffizientesten. Räume sind häufig statisch, Werkzeuge schwerfällig, Inhalte verschwinden nach dem Termin. Whiteboards sind fest installiert, Möbel nicht beweglich, Arbeitsflächen nicht skalierbar. Zusammenarbeit wird dadurch ausgebremst, statt unterstützt. Studiotools setzt genau hier an: Das Schweizer Unternehmen entwickelt modulare Systeme für Arbeits- und Meetingkontexte, die sich an Workflows anpassen – nicht umgekehrt. Als Systemanbieter für neue Formen der Zusammenarbeit verfolgt Studiotools einen klaren Anspruch: Meetings sollen produktiv, flexibel und räumlich wirksam werden.

Ausgangspunkt für die inzwischen erfolgreiche Unternehmensentwicklung war ein Whiteboard: nicht als isoliertes Produkt, sondern als erste Antwort auf ein strukturelles Problem. Als der Innovationsberater Reto Schnyder 2016 gemeinsam mit seinem Team das ultraleichte Whiteboard „Studioboard“ entwickelte, reagierte er auf eine Marktsituation, in der es keine Lösungen für dynamische Teamarbeit gab. Herkömmliche Whiteboards waren schwer, unflexibel und meist fest an Räume gebunden, und somit ungeeignet für iterative Prozesse, wechselnde Teams und agile Arbeitsformen.

Der entscheidende Durchbruch war die Trennung von Whiteboard-Fläche und Aufsteller. Studioboard ist nicht fest mit einem Gestell verbunden, sondern kann je nach Bedarf frei im Raum stehen, bewegt, kombiniert oder an der Wand genutzt werden. Mit einem Gewicht von nur 6,7 Kilogramm ist es mobil und leicht zu verstauen. Gleichzeitig bietet es mit 1,85 × 1,10 Metern rund 50 Prozent mehr Arbeitsfläche als herkömmliche Whiteboards. Damit wurde das Whiteboard von einem statischen Möbelstück zu einer flexiblen Arbeitsfläche, die sich an unterschiedliche Arbeitsweisen anpasst.

Auf diesem Prinzip basiert das gesamte Studiotools-System. Um das Studioboard herum ist ein modular aufgebautes Produktuniversum entstanden, das einzelne Arbeitsflächen zu vollständigen Kollaborations-Set-ups erweitert. Zentrales Verbindungselement ist der Connector-Clip, mit dem Boards magnetisch gekoppelt, an Wand- und Schienensystemen befestigt oder um Flipchart-Pads und zusätzliche Ebenen ergänzt werden können. Mobile Frames strukturieren Zonen, tragen Displays von 65 bis über 85 Zoll und nehmen bis zu acht Boards auf. Für Lagerung und Transport kommen Trolleys zum Einsatz, die bis zu 30 Boards platzsparend auf weniger als einem Quadratmeter bündeln.

Ergänzt wird alles durch multifunktionale Elemente wie den Cube, der Aufsteller, Sitzmöbel und Stauraum kombiniert, Stehtische für aktivere Arbeitsformate sowie Organisations- und Präsentationsmodule wie Layer Stand und Storage Box. Ausgehend vom Whiteboard sind so durchgängige Sets, wie dem Allround-Set oder dem Design-Thinking-Set entstanden. Sie passen sich flexibel an unterschiedliche Nutzungsszenarien, Teamgrößen und Arbeitsphasen an und hinterfragen bewusst bestehende Vorstellungen davon, wie Zusammenarbeit räumlich organisiert wird.

Das Design von Studiotools ist zurückhaltend. Auf Hochglanz und bunte Farben wird verzichtet, um den Fokus auf Inhalte und Prozesse zu lenken. Die Gestaltung folgt klaren funktionalen Prinzipien und unterstützt konzentriertes Arbeiten ebenso wie kollaborative Phasen.

Der Anfang eines weitergedachten Systems

Das heutige Portfolio von Studiotools bildet den Ausgangspunkt eines umfassenderen Systems. Weitere Produkte, die sich an den veränderten Anforderungen von Zusammenarbeit, Meetings und hybriden Arbeitsformen orientieren, befinden sich bereits in Entwicklung. Ziel ist ein konsistentes, erweiterbares System, das mit den Arbeitsweisen der kommenden Jahre mitwächst.

Studiotools steht dabei für einen Ansatz, der aus der Praxis heraus entstanden ist und konsequent vom Arbeiten her gedacht wird. Zusammenarbeit wird dabei nicht räumlich definiert, sondern als Zusammenspiel von Arbeitsflächen, Struktur und Nutzung verstanden.

Quelle: Studiotools