1. Oktober 2022

Siegener Professorin Messari-Becker berät künftig Malu Dreyer

Bauingenieurin Prof. Dr. Lamia Messari-Becker von der Universität Siegen ist in den neu gegründeten „Zukunftsrat Nachhaltige Entwicklung“ des Landes Rheinland-Pfalz berufen worden.

Siegen (pm)  -Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat einen „Zukunftsrat Nachhaltige Entwicklung“ ins Leben gerufen. Die Siegener Bauingenieurin Prof. Dr. Lamia Messari-Becker wurde als eines von 21 Mitgliedern aus verschiedenen Disziplinen in den Rat berufen. Der Zukunftsrat soll die Landesregierung beraten und dazu beitragen, den Nachhaltigkeitsgedanken in der Gesellschaft stärker zu verankern.

„Der Zukunftsrat soll Raum für kreative Lösungen haben“, sagte die Ministerpräsidentin. „Die Mitglieder des Zukunftsrates stehen für ein hohes Maß an Erfahrung und Expertise in diesem Bereich. Der Zukunftsrat soll auch für einen stärkeren Austausch mit den Bürgern und Bürgerinnen zu diesem Thema sorgen, er soll auch die Anliegen und die Sorgen der Menschen im Land aufnehmen.“ Der Rat ist direkt an Dreyers Staatskanzlei angebunden. Vorsitzende ist die Soziologin Prof. Dr. Jutta Allmendinger, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung.

 

Bild (c) Enrico Santifaller

 

„Es freut mich besonders, dass die Themen Bauen und nachhaltige Stadtentwicklung im Rat adressiert werden“, erklärt die Siegener Bauingenieurin und Nachhaltigkeitsexpertin Messari-Becker. „Diese Themenbereiche knüpfen direkt an der Lebenswirklichkeit der Menschen an und bieten enormes Potential für technisch innovative und sozialverträgliche Lösungen für eine nachhaltige Entwicklung.“ Messari-Beckers Engagement in der Forschung, Baupraxis und Politikberatung konzentriert sich auf die nachhaltige Gestaltung von Gebäuden und Städten. Sie steht für eine ganzheitliche Sichtweise der Nachhaltigkeit in der Gebäude- und Stadtplanung und fordert eine stärkere Integration dieser Bereiche in jede Strategie der nachhaltigen Entwicklung.

Die gebürtige Marokkanerin berät die Politik unter anderem im Expertenkreis des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und war bis 2020 im Sachverständigenrat für Umweltfragen tätig. Sie ist außerdem Mitglied der internationalen Organisation Club of Rome, die sich ebenfalls für Nachhaltigkeit einsetzt.

 

Pressemitteilung: Universität Siegen