15. Januar 2021

Schleswig-Holstein: Gute Ergebnisse auch in schwierigen Zeiten

Bis Ende November mehr als 140 Millionen Euro Wohnraumfördermittel ausgegeben

Kiel (pm) – Die Wohnraumfördermittel werden trotz der Corona-Pandemie in Schleswig-Holstein sehr gut abgefragt. Bereits Ende November lagen die Zahlen mit 143,3 Millionen Euro über denen des gesamten Vorjahres. Insgesamt wurden in den ersten elf Monaten dieses Jahres 929 Wohnungen im ganzen Land gefördert. Allein in Kiel wurden 194 Wohnungen in die Förderung aufgenommen. In Lübeck waren es 157. An dritter Stelle folgt der Kreis Pinneberg mit 103. Weitere Schwerpunkte waren unter anderem der Kreis Segeberg mit 85 und Sylt mit 42 Wohnungen.

„Die Wohnraumförderung funktioniert auch in Zeiten der Corona-Pandemie. Die Zahlen freuen mich sehr. Es zeigt, dass unsere Förderprogramme nach wie vor gut angenommen werden“, erklärt Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack.

Die jetzt schon gute Jahresbilanz sei vor allem deshalb erfreulich, weil voraussichtlich eine Reihe von Projekten auf das kommende Jahr verschoben worden sei. Der Grund: Seit Oktober ist bekannt, dass die Förderkonditionen ab Anfang 2021 spürbar attraktiver sein werden, als in diesem Jahr.

„Die Wohnraumförderung musste angepasst werden. Es musste auf die zuletzt deutlich gestiegenen Baukosten und Grundstückspreise, auf steigende Marktmieten und weiter sinkende Zinsen reagiert werden. Hinzu kamen die Auswirkungen der Corona-Pandemie, die eine zusätzliche Unsicherheit für viele Haushalte bedeuten.“

Hierfür hat der Landtag im Nachtragshaushalt 2020 beschlossen, die für die Wohnraumförderung zur Verfügung stehenden 820 Millionen Euro für die aktuelle Förderperiode von 2019 bis 2022 um weitere 60 Millionen Euro aufzustocken. Ein Schwerpunkt wird dabei auch die Förderung des studentischen Wohnens sein.

Pressemitteilung: Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung Schleswig-Holstein