3. Dezember 2022

Quartier am Düsseldorfer Hauptbahnhof fertiggestellt

Immobilien-Entwickler GBI setzt das in einem städtebaulichen Wettbewerb siegreiche Konzept des Architekturbüros greeen! architects um

(c) GBI Holding AG

Düsseldorf/Berlin (pm) – Das neue Immobilienquartier an der Harkortstraße im Zentrum Düsseldorfs ist fertiggestellt. Auf dem direkt am Hauptbahnhof gelegenen 17.000 Quadratmeter großen Grundstück, das über Jahrzehnte als Autoverladestation der Bahn genutzt wurde, entstanden drei Beherbergungsangebote der Marken Adina Apartment Hotel, Hampton by Hilton und Premier Inn. Das Immobilien-Projekt mit einer Bruttogeschossfläche von 32.700 Quadratmetern ist die bisher größte Projektentwicklung der GBI und eines der größten Hotelprojekte Deutschlands, mit insgesamt 717 fertiggestellten Zimmern. Hinzu kommen ein Block House Steakrestaurant, das bis zu 122 Gäste auf 525 Quadratmetern im Inneren und auf einer Außenterrasse empfängt, sowie eine von APCOA PARKING betriebene, von den Hotels und öffentlich genutzte Tiefgarage mit 238 Stellplätzen.

„Dass ein Bauvorhaben dieser Größe trotz Corona-Pandemie sowie verbreiteter Personal- und Materialengpässe innerhalb der zum Baustart 2019 vorgegebenen Frist fertiggestellt werden konnte, ist eine besondere Leistung unseres Bau-Teams“, betont Dagmar Specht, die für Planen und Baumanagement zuständige Vorständin der GBI Holding AG. Bereits Ende letzten Jahres konnte deshalb Block House und der Parkhausbetreiber APCOA ihren Betrieb aufnehmen. Dann folgten am 10. Januar 2022 das von Foremost Hospitality betriebene Hampton by Hilton mit 219 Zimmern und am 18. Februar das Premier Inn mit 297 Zimmern. Den Abschluss machte Anfang März das Adina Apartment Hotel mit 201 Einheiten. Der Besitzübergang des Hotel-Trios vom Projektentwickler GBI auf den offenen Immobilien-Publikumsfonds grundbesitz europa der DWS, erfolgte im Februar 2022.

 

 

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Standortqualität rund um den Hauptbahnhof deutlich verbessert

„In einer der prominentesten Lagen Düsseldorfs eine einladende Visitenkarte für die Stadt zu schaffen, war von Anfang an unser Ziel. Das Ergebnis kann sich jetzt wirklich sehen lassen“, resümiert Reiner Nittka, Sprecher des Vorstandes des Projektentwicklers GBI. Seit Planungsbeginn 2016 hatte die GBI einen intensiven Dialog mit der Kommunalpolitik, Stadtverwaltung und Nachbarn geführt. „So wurden auch Anwohner in die Neugestaltung einbezogen. Dabei war die durchgehende Passage vom Hauptbahnhof zum Mintropplatz, sowie deren freundliche und helle Gestaltung ein wichtiges Element für alle Beteiligten“, so Nittka: „Die drei international erfolgreichen Hotel-Marken ergänzen sich gut und sorgen an dem zentralen Platz für ein Angebot, das zu der Hauptstadt des bevölkerungsstärksten Bundeslandes passt, die sowohl wirtschaftlich als auch kulturell ein Magnet ist.

Für die Planung verantwortlich war das Düsseldorfer Architekturbüro greeen! architects, das 2016 einen städtebaulichen Wettbewerb zur Neugestaltung gewann: „Es ging uns darum, den zentralen Standort aufzuwerten und alle drei Plätze rund um den Hauptbahnhof – Mintropplatz, Harkortplatz, Konrad-Adenauer-Platz – in das städtische Leben zu integrieren“, erläutert Mario Reale, Geschäftsführer und Projektverantwortlicher das Ziel seines Konzeptes: „Das ist gelungen. Jetzt kann man problemlos in der neuen Mitte Düsseldorfs zu Fuß unterwegs sein. Die Stadt und ihre Bürger haben ein neues qualitativ hochwertiges Quartier erhalten.“

Für Cornelia Zuschke, Dezernentin für Planen, Bauen, Wohnen und Grundstückswesen der Landeshauptstadt Düsseldorf, ergibt die Projektentwicklung in der Harkortstraße ein gelungenes städtebauliches Bild: „Das bisher brach liegende Potential des Areals wird aktiviert und mit guter Architektur in Szene gesetzt. Schon jetzt ist erkennbar, dass dies positiv auf das gesamte Umfeld wirkt. Es entsteht Sogwirkung für gute Ideen und interessante Ansiedlungen.“ Durch die städtebauliche Gestaltung hat sich die Qualität des Bahnhofumfeldes deutlich erhöht.

Um den Quartiersgedanken der Projektentwicklung zu unterstreichen, gibt es eine bei allen drei Hotels durchgehende Fassade mit umlaufendem messing-farbenen Band. Zudem belebt das großzügig verglaste Erdgeschoss die neu entstandene Passage und es entsteht mit der auch bei den Hotels möglichen Außengastronomie ein vollwertiger städtischer Raum. So stellt das Hotel-Trio mit seiner direkten Verbindung zum Konrad-Adenauer-Platz den ersten Baustein für die Neugestaltung des gesamten Bahnhofsvorplatzes dar. Diese erfolgt zusammen mit der Deutschen Bahn Station & Service AG. Der „Masterplan Areal Hauptbahnhof“, an dessen Entwicklung auch die Bürger beteiligt waren, gibt den gestalterischen Rahmen vor. Architekt Reale: „Friedrichstadt und Bilk werden auf diese Weise mit dem aufgewerteten Bahnhofsvorplatz verbunden.“

 

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Hotelbetreiber schätzen zentrale Lage des Standorts

Obwohl die drei Hotelketten international agieren, ist für sie die Lage im Zentrum der NRW-Landeshauptstadt etwas Besonderes. „Normalerweise hat man in A-Städten Deutschlands sehr selten die Möglichkeit, sich einen so hervorragenden Standort zu sichern. Deshalb waren wir sehr froh, dass wir in das von der GBI entwickelte Mixed-Use Konzept für den Platz am Bahnhof passen“, betont Dr. Michael Hartung, Investmentchef und Geschäftsführung bei Premier Inn Deutschland: „Düsseldorf ist für uns als Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens ein Standort mit hoher Priorität, noch dazu in einer solch zentralen Lage!“ 297 Zimmer der britischen Kette können inzwischen gebucht werden.

Auch für die aus Australien stammende Marke Adina ist Düsseldorf ein strategisch wichtiger Markt bei der Expansion in Europa. „Für unser Apartmenthotel-Konzept brauchen wir in Top-Städten zentrale Standorte, an denen eine großzügige Flächenplanung möglich ist. Am Düsseldorfer Hauptbahnhof können Gäste jetzt 201 unserer vollausgestatteten Studios und Apartments zwischen 28 und 60 Quadratmetern für kurz- oder langfristige Aufenthalte buchen. Unser Konzept konnten wir hier optimal verwirklichen”, so Matthias Niemeyer, Director of Development Europe bei Adina Hotels.

Die Foremost Hospitality Management GmbH, die in Deutschland als Franchisenehmer von Hilton agiert, hatte vor der Entscheidung für das Projekt am Hauptbahnhof lange nach einem geeigneten Standort in der NRW-Landeshauptstadt gesucht. „Für uns ist das Hampton by Hilton Düsseldorf City Centre mit 219 Zimmern eine wichtige Ergänzung unseres Portfolios“, sagt Timo Kläner, Geschäftsführer bei Foremost: „Das Hotel erfüllt an diesem sehr zentralen Standort den Bedarf unserer Gäste und passt ausgezeichnet zu der Wachstumsstrategie unseres Markenpartners Hilton.“

Die Betreiber sind optimistisch, dass sich die Auslastung positiv entwickelt. „Das wird sich schon in Kürze zeigen, wenn die meisten Corona-Einschränkungen entfallen“, ist Inge Van Ooteghem, Chief Operating Officer von Premier Inn Deutschland überzeugt: „Dann rechnen wir aufgrund der zentralen und verkehrsgünstigen Lage mit einer deutlichen Zunahme der Buchungen. Für viele Gäste einer solchen Kultur- und Wirtschaftsmetropole sind Erreichbarkeit und Innenstadt-Anbindung ein wichtiges Argument bei der Auswahl der Übernachtung.“

Neugestaltung umfasst auch eine Kita

Und nicht nur an Reisende, sondern auch an die lokale Infrastruktur wurde bei der Projektentwicklung gedacht. Deshalb ist die Kindertagesstätte „Die sieben Zwerge e.V.“ erhalten geblieben – obwohl diese teilweise auf dem Gelände der GBI liegt. Auch mit dem benachbarten Finanzamt konnten bautechnische Fragen in gutem Einvernehmen gelöst werden.

Die DWS hatte die Immobilien bereits vor dem Baustart als Projektentwicklung für den offenen Immobilien-Publikumsfonds grundbesitz europa erworben. Der Kaufpreis beträgt rund 157 Millionen Euro. „Mit seiner zentralen Lage direkt am Hauptbahnhof in einer der Top-Städte Deutschlands hat uns das aus drei Gebäuden bestehende Hotelensemble mit langfristigen Pachtverträgen und den sich gut ergänzenden Betreiberkonzepten von Anfang an überzeugt“, erläutert Anke Weinreich, Fondsmanagerin grundbesitz europa bei der DWS: „Der Erwerb dient der sektoralen Diversifizierung unseres knapp 100 Immobilien umfassenden Immobilienportfolios mit zuvor lediglich drei Hotels.“

Auch für Simon Behr, Geschäftsführer der GBI Capital, war diese Transaktion des Gebäudekomplexes im Düsseldorfer Zentrum etwas ganz Besonderes. „Das Projekt in Düsseldorf ist nicht nur eine der größten Hotelentwicklungen der vergangenen Jahre. Der Eigentums-Übergang war auch durch die Kombination unterschiedlicher Nutzungen und Betreiber herausfordernd“, so Behr. Für die GBI ist es bereits die zweite Projektentwicklung eines Hotel-Trios in einer Deutschland Metropole. 2016 wurden drei Hotels im Frankfurter Europaviertel fertiggestellt. Das Premier Inn sowie das Hampton by Hilton waren auch damals dabei. Hinzu kam dort ebenfalls ein Apartment-Angebot, mit einem Capri by Fraser. „Mit der richtigen Mischung an Beherbergungsbetrieben können solche Hotel-Projekte erfolgreich sein. Mit 717 Zimmern im Vergleich zu Frankfurt mit 512 Zimmern ist das jetzt noch eine größere Entwicklung eines Hotel-Trios.“, erläutert GBI-Vorständin Dagmar Specht.

Neues kulinarisches Angebot von Block House passt zur Rheinmetropole

Für die Hamburger Steakhauskette Block House ist das Restaurant am Hauptbahnhof das zweite Angebot in Düsseldorf, neben dem Block House in der Altstadt. „Düsseldorf ist für seine offene und freundliche Bevölkerung bekannt und wir freuen uns, dass die Rheinländer unser kulinarisches Angebot sowie die gute Atmosphäre für Gespräche und Treffen in beiden Restaurants gern nutzen. Das neue Block House in zentraler Lage am Bahnhofsquartier passt gut in das Flair der Rheinmetropole und bietet eine gemütliche Anlaufstelle für Düsseldorfer und Besucher der Stadt“, sagt Markus Gutendorff, Vorstand der Block House Restaurantbetriebe AG.

Bereits der neunzehnte verwaltete Parkraum in Düsseldorf ist die Tiefgarage am Hauptbahnhof für APCOA. „An einem so wichtigen Dreh- und Angelpunkt waren zusätzliche Parkmöglichkeiten dringend nötig, nicht nur für Hotelgäste“, sagt Anja Müller, Director Operations bei der APCOA PARKING Deutschland GmbH: „Das sieht man bereits an der großen Park-Nachfrage in den ersten Wochen.“ Mit APCOA FLOW können die Kunden dort einen digitalen Service nutzen, der das Parken einfacher und sicherer macht. Die kostenlose App ermöglicht es Nutzern, ohne Ticket und Bargeld im Parkhaus ein- und auszufahren.

Pressemitteilung: GBI Unternehmensgruppe, greeen architects, Foremost Gruppe, Adina Apartment Hotels, Premier Inn, Block House Restaurantbetriebe, APCOA PARKING Deutschland