2. Dezember 2021

Prof. Dr. Michael Prytula neues Mitglied im Potsdamer Klimarat

Potsdam (pm) – Prof. Dr. Michael Prytula, Forschungsprofessor für „Ressourcenoptimiertes & klimaangepasstes Bauen“ an der Fachhochschule Potsdam und Leiter des Masterstudiengangs „Urbane Zukunft“ soll eines von drei neuen Mitgliedern des Klimarats der Landeshauptstadt Potsdam werden.

Im Beisein des Beigeordneten für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt, Bernd Rubelt, hat sich der neu berufene Klimarat am 22.02.2021 der Öffentlichkeit vorgestellt und ein erstes Positionspapier präsentiert. „Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, acht Persönlichkeiten mit großer beruflicher und wissenschaftlicher Reputation aus Potsdam für dieses Ehrenamt zu gewinnen und wir freuen uns besonders auch auf die Mitwirkung der Jugend“ sagt Bernd Rubelt. Dem Klimarat gehören 8 stimmberechtigte Expert*innen und 2 Vertreter*innen der Jugendklimaschutzvertretung Fridays for Future an. Der Rat soll in seiner personellen Aufstellung Anfang März durch die Stadtverordnetenversammlung bestätigt werden.

Die Aufgabe des Potsdamer Klimarats ist es, die Stadt bei der Umsetzung des Ziels „100% Klimaschutz bis 2050“ kritisch und konstruktiv zu begleiten. Der Rat soll als Mediator und Vermittler und impulsgebend die Klimaschutzpolitik in Potsdam agieren. Der Klimarat setzt sich dafür ein, dass erforderliche Konzepte und Maßnahmen in Politik und Verwaltung im Sinne einer sozial nachhaltigen Entwicklung verfolgt werden.

Mitglieder des Klimarats

Zu den 10 Mitgliedern des Klimarats gehören namentlich:

Daniela Setton, Referatsleiterin Klimaschutz beim Ministerium Ländliche Entwicklung, Umwelt und Klimaschutz Land Brandenburg (MLUK), Dr. Sophie Haebel, Leitung des Fachbereichs Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie beim Projektträger Jülich und zweite Vorsitzende des Energie Forums Potsdam, Prof. Dr. Michael Prytula, Forschungsprofessur Ressourcenoptimiertes & klimaangepasstes Bauen an der FH Potsdam, dort Leiter des Masterstudiengangs „Urbane Zukunft“, Christina Meßner, Referentin für Umwelt & Entsorgung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam, Dr. Fritz Reusswig, Soziologe am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), Anja Hänel, Geschäftsführerin beim Brandenburger Landesverband des ökologischen Verkehrsclub Deutschland (VCD), Dr. Till Weishaupt von der Potsdamer Firma ad modum GmbH, Agentur für Kommunikation, Dr. Ariane Walz, Referentin für Klimaanpassung am Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK), sowie Anna Kowalkowski und Simon Jüngling von Fridays for Future.

Zur Person

Prof. Dr. Michael Prytula ist seit 2014 Forschungsprofessor für „Ressourcenoptimiertes und klimaangepasstes Bauen“ am Institut für angewandte Forschung Urbane Zukunft und am Fachbereich Stadt | Bau | Kultur der Fachhochschule Potsdam. Die fachlichen Schwerpunkte liegen in energetisch-stofflichen und raumplanerischen Fragestellungen zu einer nachhaltigen Transformation urbaner Systeme. Abgeschlossene Forschungsprojekte sind „Cluster-Wohnungen für baulich und sozial anpassungsfähige Wohnkonzepte einer resilienten Stadtentwicklung“ in Kooperation mit Prof. Dr.-Ing. Susanne Rexroth (HTW Berlin) sowie die „Begleitforschung eines Neubaus für Studierende“ im Modellvorhaben nachhaltiger und bezahlbarer Bau von Variowohnungen, beide gefördert vom BBSR / BMI. Im Juni 2020 startet mit dem Modellprojekt „Zentrum für Metropolinnovationen in Bratislava (Slowakei)“ eine von der DBU geförderte Konzeption für eine ökologisch und sozial nachhaltige Gebäudemodernisierung. Michael Prytula ist promovierter Architekt und Studiengangsleiter des Masterstudiengangs Urbane Zukunft.

Michael Prytula forscht und lehrt in den Themenfeldern energieeffizientes Bauen, erneuerbare Energien, ökologische Gebäudetechnik und klimaangepasstes Bauen verbunden mit einer integralen Betrachtung bauklimatischer, gebäudetechnischer und infrastruktureller Systeme. Der Arbeitsschwerpunkt liegt damit in energetisch-stofflichen und raumplanerischen Fragestellungen zur sozial-ökologischen Transformation urbaner Systeme.

Pressemitteilung: Fachhochschule Potsdam