23. Oktober 2020

Preisgekrönte Landschaftsarchitektin Maria Auböck lehrt an der BOKU

International renommierte Gastprofessorin widmet sich mit den Studierenden der Frage: „Welche Chancen bietet die Renovierung großer Freiräume heute?“

Wien (pm) – Die international renommierte österreichische Landschaftsarchitektin Maria Auböck konnte für das Wintersemester 2020 als Gastprofessorin am Institut für Landschaftsarchitektur der BOKU gewonnen werden. Erst kürzlich wurde Auböck im schwedischen Uppsala mit dem ECLAS Life-Time-Achievement-Award 2020 ausgezeichnet, einem der bedeutendsten internationalen Preise für Landschaftsarchitektur, den das European Council of Landscape Architecture Schools (ECLAS) vergibt. Gekürt wurde sie von 120 Landschaftsplaner*innen und Landschaftsarchitekt*innen aus aller Welt im Rahmen der Konferenz „Stop and Think“.

Internationale Erfahrung

„Maria Auböck bringt als erfahrene und preisgekrönte Lehrende ein internationales und sehr fundiertes Wissen an die BOKU. Sie steht für das Verständnis von historischer Kontinuität des Fachgebietes, einem Forschungsschwerpunkt am ILA. Sie kann Studierende außerdem mit vielerlei Geschichten, nicht nur zur Geschichte, begeistern“, betont Institutsleiterin Lilli Lička.

Auböck hat mit preisgekrönten internationalen Projekten wie dem „Convention Park“ in Baku/Aserbeidschan oder mit der Freiraumgestaltung für das Projekt Wohnbau WA5, Theresienhöhe in München auf sich aufmerksam gemacht. In Wien gestaltete die Landschaftsarchitektin, deren weiterer Schwerpunkt die Gartendenkmalpflege ist, unter anderem den Vorplatz von Schloss Schönbrunn und sie erstellte das Entwicklungskonzept für den Schlosspark des Belvedere.

Freiraumgestaltung Otto-Wagner-Spital

Prof. Auböck befasst sich in ihrer Lehrveranstaltung „Contemporary Landscape Architecture“ im Wintersemester 2020/21 an der BOKU mit folgender Fragestellung: „Welche Chancen bietet die Renovierung großer Freiräume heute?“ Im Zentrum stehen die aktuellen Fragen zu den komplexen Gestaltungsaufgaben der Konversion am Beispiel der Anlagen am Otto-Wagner-Spital in Wien. „Hier wird zwischen den Pavillons eine Bildungslandschaft für zwei internationale Universitäten entstehen“, erläutert Auböck. „Die Studierenden sollen die wesentlichen Aspekte der Freiraumgestaltung kleinräumig und großflächig bearbeiten.“

Pressemitteilung: Universität für Bodenkultur Wien