3. April 2026

Neubau Wohnanlage: Mehr Wohnfläche dank schlanker Ziegelwand

© Schlagmann Poroton, SPITZNER ARCHITEKTUR

Anzeige – In München-Milbertshofen entstand unweit des Olympiaparks eine besonders energieeffiziente Wohnanlage. Nachdem dort ursprünglich ein Wandaufbau aus Beton plus Wärmedämmfassade angedacht war, änderte der Bauherr seine Pläne und wählte Schlagmann-Ziegel in Kombination mit Dämmputz. 

So gelang es, die Wohnfläche zu maximieren und damit auch den Ertrag zu optimieren. Den Effizienzhaus 40-Standard hat man gut erreicht, das Gebäude hat die Energieeffizienzklasse A.

Die Bewohner heizen energieeffizient mit Fernwärme, gelüftet wird mit Wärmerückgewinnung. Das begrünte Flachdach ist mit Photovoltaik ausgestattet, ergänzt durch einen Batteriespeicher – nutzbar für alle im Haus, ein passendes Mieterstrom-Konzept wird angeboten. In der Tiefgarage hat man Ladestationen für E-Fahrzeuge eingerichtet, andere Stellplätze sind Doppelparker. Außerdem befinden sich vor dem Gebäude Fahrrad- und Lastenfahrzeugabstellplätze.

38 Wohneinheiten mit zusammen rund 1.200 Quadratmeter Wohnfläche bietet die Wohnanlage. Neben etlichen kompakten Apartments werden auch ein paar zwei- bis vier Zimmer große Wohnungen zur Verfügung gestellt. Im Erdgeschoss haben alle Wohnungen kleine Terrassen mit Holzdielen, in den darüber liegenden Stockwerken gehört jeweils ein Balkon dazu.

Gut angebundenes Wohnidyll

Der Neubau liegt sehr ruhig in einer Stichstraße. Von dort aus kommt man schnell überallhin: mit dem Auto auf die nahe liegende Autobahn, mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die City und überallhin im Großraum München.

Für die Kombination aus Ziegeln und Wärmedämmputz war nicht viel zusätzlicher Aufwand nötig, zeigt die Dokumentation des Modellprojekts. Und vor allem ging es sehr zügig. Verarbeitet wurde der Schlagmann Poroton S9 in einer Stärke von 36,5 Zentimetern. Zusammen mit der 5 Zentimeter starken Dämmputzschicht außen sowie dem Innenputz erreichte das Team eine Wandstärke von 43,5 Zentimetern und dem U-Wert 0,184. Natürlich musste die Putzschicht immer mitgedacht werden: Man hat dafür die Lüftungsgeräte nach außen entsprechend verlängert, Fensterbleche ebenfalls und auch die Putzschienen der Rollladenkästen. 

Die Fassade wurde vor dem Verputzen gewässert, dann kamen zwei Schichten drauf, frisch in frisch, erst drei Zentimeter, dann zwei. Ein Zwei-Mann-Team hat pro Tag etwa 100 Quadratmeter geschafft. Am Folgetag konnte man den Putz hobeln, danach grundieren und armieren, es gab keine Standzeit. 

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