21. September 2021

Nachhaltige Gestaltung und ein flexibles Raumkonzept: PLY Atelier entwirft mit dem neuen Ramboll-Headquarter in Hamburg einen Hub des kreativen Zusammenseins

Hamburg (pm) – Auf zwei Aspekte legte das Planungsbüro PLY Atelier bei der Gestaltung des Ramboll Office Hamburg besonderen Wert – Nachhaltigkeit und Umwelt sowie Flexibilität in der Raumaufteilung und -nutzung, welche zu den sich heute schnell weiterentwickelnden Bedürfnissen und Arbeitsgewohnheiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter passen sollte. Das Resultat lässt sich sehen: Freundlich offene und helle Büroräume mit einem Materialkonzept, bei dem Patina genauso erwünscht ist wie die mit der Zeit wachsende Schönheit der vielen eingesetzten Pflanzen. Entstanden ist ein Ort, an dem New Work im besten Sinne gelebt werden kann, ein Ort, der das Wohlbefinden des Teams steigert und an dem Kreativität, Kommunikation und Unternehmenskultur gefördert werden.

 

PLY Atelier Ramboll (c) Nina Struve

 

Eine hochflexible Arbeitsumgebung für ein zukunftsgerichtetes Unternehmen

Die internationale agierende Ingenieur-, Architektur- und Managementberatung Ramboll aus Dänemark mit besonderer Schwerpunktsetzung auf dem Gebiet „Neue Energien“ beschäftigt in Deutschland verteilt auf elf Standorte mehrere Hundert Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Mit agilen Arbeitsmethoden vertraut, nutzten diese bereits vor der Pandemie regelmäßig das Homeoffice bzw. arbeiteten remote. Folgerichtig ist die neue Fläche für den Hauptsitz in Hamburg von der Idee geprägt, einen Ort zu schaffen, der nicht nur als Büro mit klassischen Arbeitsplätzen dient, sondern vielmehr als Magnet des kreativen Zusammenseins und der analogen Begegnung.

„Wir wollten Räumlichkeiten gestalten, die funktional alles Notwendige erlauben und emotional das Beste anregen – zum Wohl der Menschen und des Unternehmens“, erklärt David Einsiedler, Geschäftsführer von PLY Atelier, den Grundgedanken seines Planungsteams. Aus dieser Idee heraus entwarf das Architektenteam um ihn herum ein modernes, hochflexibles Büro, welches eine variierende Anzahl von Mitarbeitern und Besuchern aufnehmen kann, spontane Meetings ermöglicht sowie Kreativität und Austausch fördert. Entsprechende Zonierungen von sogenannten Home-Zones, die mit Lounge-, Meeting- und Social-Zones verschmelzen, resultieren in einem gut durchdachten kommunikativen Perpetuum mobile.

 

PLY Atelier Ramboll (c) Nina Struve

 

Vom reinen Arbeitsplatz zum Wohlfühlort

„Die Arbeitsweise von PLY Atelier hat uns von Anfang an überzeugt“, sagt Stefan Wallman, CEO Ramboll Deutschland. Zu Beginn, während mehrerer gemeinsamer Workshops – der »Planphase null« – half das Team von PLY Atelier, die spezifischen Anforderungen des Unternehmens an das Arbeitsumfeld zu erkennen und gab dabei den Mitarbeitern die Möglichkeit, sich mit Ideen einzubringen. In der von PLY Altelier so genannten ‚Planphase null´ wird die Unternehmens-DNA gelesen und herausgearbeitet, um in der fortschreitenden Planung basierend auf dieser zu agieren.

„Diese Herangehensweise kannten wir so nicht und halten es heute für einen entscheidenden Faktor für eine erfolgreiche Office-Planung und -Nutzung“, ergänzt Stefan Wallmann. Das Endergebnis ist geprägt von einer großen Flexibilität in Bezug auf Nutzung und Veränderbarkeit der entstandenen Räume. „Dies sind wichtige Faktoren, die Büroräume zukunftsfähig machen und einem Unternehmen die Chance geben, auf den ständigen Wandel sowie die daraus hervorgehenden neuen Arbeitsweisen von morgen zu reagieren“, kommentiert Einsiedler. Wie so oft, macht es der Mix, immer stärker zugunsten der Bereiche, die nicht mit klassischen Schreibtischen ausgestattet werden: Offene Gemeinschaftsbereiche wechseln sich ab mit Ruhezonen für konzentriertes Arbeiten. Dabei hat jedes Projektteam eine sogenannte Home-Zone, in der es in unterschiedlichen Konstellationen zusammenkommt – vom spontanen Brainstorming bis zu Präsentationen und Kundenmeetings.

 

PLY Atelier Ramboll (c) Nina Struve

 

Natürliche Materialien und nachhaltiges Design

PLY Atelier übersetzt die Verbindung des Unternehmens Ramboll zu den Elementen Wasser, Wind und Vegetation geschickt in das architektonische Raumkonzept. Der daraus resultierende starke Fokus auf nachhaltigem Design manifestiert sich sowohl in der Wahl der eingesetzten Materialien als auch im Einrichtungskonzept der neuen Office-Räumlichkeiten.

Bei der Materialwahl fiel die Entscheidung u.a. auf heimische Hölzer mit kurzen Lieferwegen (hauptsächlich Tanne). Das Naturmaterial Linoleum mit einer Trittschalldämmung aus Kork bekleidet den Boden, in den Besprechungsbereichen kommen optisch ansprechende und die Akustik verbessernde Teppiche aus Recyclingmaterial hinzu. Durchgängig eingesetzte Holzwolleplatten wirken sich ebenfalls positiv auf die Akustik und das Raumklima aus und haben den Nebeneffekt, dass die industriell anmutenden Betondecken unbehandelt belassen werden konnten. Passend dazu wurde an vielen Stellen Industrieglas eingesetzt, welches einen wasserähnlichen Eindruck vermittelt – eine Reminiszenz an das entsprechende Naturelement. Der Werkstoff Stahl, sowohl poliert als auch gebürstet, wird als dekoratives Element genutzt und findet sich vor allem im Eingangsbereich wieder, der wie auch die anderen Zonen zur Verbesserung des Raumklimas üppig bepflanzt wurde. Die polierten Edelstahlflächen fungieren als Spiegel und erzeugen in ihrer versetzten Anordnung einen besonders interessanten optischen Effekt.

Bei der Auswahl der Möbel lag der Fokus auf regionalen Herstellern, die in Deutschland bzw. Europa nachhaltig produzieren. Langlebigkeit und Flexibilität standen dabei auf der Liste der gewünschten Charakteristika ganz oben. So kann das eingesetzte, in Berlin gefertigte modulare Regalsystem von System 180 zerlegt und je nach Bedarf in neuen Kombinationen wieder aufgebaut werden. Die Schreibtischleuchten AYNO des Hamburger Leuchtenherstellers Midgard wurden vor kurzem erst mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis Design 2021 ausgezeichnet.

 

Pressemitteilung: PLY Atelier