2. Juni 2020

„Nachhaltig in die Zukunft – Sächsischer Staatspreis für Baukultur 2019“

Ausstellung "Nachhaltig in die Zukunft – Sächsischer Staatspreis für Baukultur 2019" im Zentrum für Baukultur Sachsen. Vernissage am 16. Januar, 18:00 Uhr | Ausstellung vom 17. Januar bis 15. Februar 2020

Holzhaus Leipzig-Lindenau, Bauherr: Baugemeinschaft Z8 GbR, Leipzig, Planung: ASUNA – atelier für strategische und nachhaltige architektur, Leipzig, Foto: Peter Eichler

Dresden (pm) – Unter dem Thema „Nachhaltig in die Zukunft“ lobten die Architektenkammer Sachsen, die Ingenieurkammer Sachsen und das Sächsische Staatsministerium des Innern im Jahr 2019 den Sächsischen Staatspreis für Baukultur aus.

Alle Wettbewerbsarbeiten sind nun noch einmal in einer Wanderausstellung zu sehen, die vom 16. Januar bis 15. Februar 2020 im ZfBK – Zentrum für Baukultur Sachsen im Dresdner Kulturpalast (Eingang über Galeriestraße) Halt macht. Zur Vernissage am 16. Januar 2020, 18:00 Uhr laden wir recht herzlich ein. Neben Jörg Mühlberg, Abteilungsleiter Stadtentwicklung im Sächsischen Staatsministerium des Innern, sprechen der Präsident der Architektenkammer Sachsen, Andreas Wohlfarth, sowie Prof. Hubertus Milke, Präsident der Ingenieurkammer Sachsen.

Mit dem Sächsischen Staatspreis für Baukultur werden zum einen Objekte ausgezeichnet, die einem besonderen baukulturellen Anspruch gerecht werden und somit das Niveau der Baukultur im Freistaat Sachsen anheben. Die staatliche Anerkennung soll dabei Bauherren, Architekten und Ingenieure in genau diesem Sinn motivieren. Zum anderen soll der Staatspreis die Bedeutung von Baukultur im öffentlichen Bewusstsein stärker verankern. Architekten, Ingenieure Stadtplaner und Bauherren konnten sowohl Einzelbauvorhaben als auch städtebauliche Planungen einreichen. Der Fokus lag dabei auf flächen- und ressourcenschonenden Planungen sowie deren Umsetzung. Weitere Aspekte waren die Digitalisierung beim Bauen und die Verwendung neuartiger Rohstoffe. Voraussetzung für eine Nominierung war die gemeinsame Bewerbung von Bauherr und Planer, denn Qualität entsteht nur, wenn alle an der Planung und Ausführung beteiligten Partner zusammenwirken.

Aus den 24 Wettbewerbsbeiträgen wählte die Jury das Holzhaus Leipzig-Lindenau als Preisträger aus. Eine Anerkennung erhielten die Bio-Fassade „NFK-Bio LIGHT“ in Chemnitz, die Erweiterung des Barkhausenbaus an der TU Dresden, der Umbau des Hauptbahnhofes Chemnitz, der Kulturpalast Dresden und das Kutscherhaus in Dresden.

Nähere Informationen: www.aksachsen.org/aktuell

Pressemitteilung: Architektenkammer Sachsen