19. März 2026

Mehr Tempo am Bau: Staatsminister Bernreiter trifft BayWa Baustoff-Kunden zum Runden Tisch

München (pm) – Auf Initiative der BayWa AG haben sich am 12. März rund 30 Unternehmer aus Handwerk, Bauindustrie und Baustoffhandel zum Runden Tisch mit dem Bayerischen Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr Christian Bernreiter getroffen. Neben möglichen Maßnahmen für mehr Schnelligkeit bei der Genehmigung und Durchführung von Bauprojekten ging es auch um die Chancen und Grenzen der Digitalisierung im Baubereich.

Für einen nachhaltigen Aufschwung am Bau ist ein Bündel an Maßnahmen nötig, waren sich der Bauminister und die Unternehmer einig. Das gilt vor allem für den Wohnungsbau. Bayerns Bauminister Christian Bernreiter: „Die Förderung von Wohnraum ist ein Schwerpunkt unserer Arbeit. Aktuell haben wir ein Winterpaket in Höhe von 600 Millionen Euro auf den Weg gebracht, im neuen Doppelhaushalt sind Rekordmittel von 3,6 Milliarden Euro vorgesehen. Gleichzeitig bauen wir Bürokratie und Vorgaben ab. Denn es ist klar, dass der Freistaat allein nicht alle benötigten Wohnungen schaffen oder fördern kann. Es ist dringend nötig, dass der private Wohnungsbau wieder anspringt!“

Als ein wesentlicher Hebel für mehr Tempo gilt die Digitalisierung, mit deren Hilfe Bauanträge mit wenig Aufwand gestellt und schneller bearbeitet werden können. „Auch wir haben im Zuge der Restrukturierung unsere internen, digitalen Prozesse verschlankt“, sagte Markus Hör, Geschäftsbereichsleiter Bau bei der BayWa. „Denn nur, wenn sich unsere Mitarbeiter im Vertrieb voll auf ihre Kernaufgabe am Kunden konzentrieren können, kann die BayWa ihren Beitrag bestmöglich leisten, damit es auf Deutschlands Baustellen zügig vorangeht.“

Gleichzeitig können eCommerce und digitale Services den Menschen nicht ersetzen. Markus Daik, Leiter Gesamtvertrieb BayWa Baustoffe, sagte: „In fünf Regionen haben wir unsere Kunden in den vergangenen Monaten zu einem Runden Tisch eingeladen. Überall wurde uns bestätigt, wie wichtig die fachliche Beratung ist, und wie entscheidend ein dichtes Standortnetz, regionale Warenverfügbarkeit und eine gut funktionierende Logistik für die Planungssicherheit der Baufirmen sind, erst recht bei komplexen Bauprojekten.“ Darum investiere die BayWa gezielt in ihre Standorte: Im fränkischen Ansbach baut das Unternehmen ein Autohaus zu einem Baustoff-Betrieb um. In Pocking, Niederbayern, soll nach einem Brand 2024 ein neuer BayWa Baustoff-Betrieb entstehen. Der Spatenstich ist für April geplant.

Mit 111 Vertriebsstandorten ist die BayWa der größte Baustoffhändler in Süddeutschland. Ihr Angebot umfasst das gesamte Baustoffsortiment, beginnend bei der Modernisierung, Sanierung und dem Neubau im Hochbau bis hin zu großen Infrastrukturprojekten der öffentlichen Hand. Um die Effizienz und Profitabilität am Bau zu steigern, forciert die BayWa Lösungen des seriellen Bauens und der Vorfertigung von Bauteilen. Mit ihren Eigenmarken, unter anderem für Bauelemente und wohngesunde Baustoffe, initiiert sie zudem zunehmend neue Produkte.

Quelle: BayWa AG