22. Juni 2024

Mehr „Different“ statt „Same Same“: Mit Mut und Kompromissbereitschaft kreative Wege gehen und alternative Nutzungskonzepte entwickeln

Düsseldorf (pm) – Die diesjährige polis Convention mit dem Titel „SAME. SAME … BUT DIFFERENT – ALLES BLEIBT … ANDERS“ ließ Stadt- und Projektentwickler diskutieren, wie unter aktuellen Herausforderungen Städte nachhaltiger, lebendiger und lebenswert gestaltet werden können.

Vielzählige innovative Lösungsansätze wie z. B. die Gewinnung fossilfreier Wärme aus Abwasser und Sonne zeigen bereits, wie Städte und das Wohnen in Städten zukunfts- und gegenwartstauglich werden können. Um auch in Zukunft urbane, lebenswerte und auch leistbare Räume schaffen zu können braucht es Mut, neue, kreative Wege zu gehen und alternative Nutzungskonzepte zu entwickeln. Es braucht ebenso eine bessere Verbindung und Zusammenarbeit zwischen Kommunen und lokalen Akteuren.

„Mehr different, statt same same“, fordert dabei Jutta Heusel, Vorstandsvorsitzende der Immofrauen. „Damit meine ich, Herausforderungen mit einer guten Portion Diversität und Weitblick anzugehen. Es gibt nicht mehr das eine Projekt. Stadtquartiere entstehen durch eine Vielzahl Beteiligter. Es braucht die unbedingte Bereitschaft, aber auch Kompromissfähigkeit, diese zusammen zu bringen. Das geht nur mit einem lokalen Netzwerk, qualifizierten Fachkräften und in die Zukunft gerichtetes Know-how.“

„Die Immofrauen unterstützen die polis Convention von Beginn an und gratulieren herzlich zum 10-jährigen Jubiläum. Die Messe ist für uns ein fester Termin, da sie uns fachlich wie auch persönlich eine sehr gute Plattform zum Austausch bietet“, ergänzt Susanne Zimmermanns, Leiterin des Regionalteam Rheinland.

Als Mitaussteller beim BFW Nordrhein-Westfalen e. V. warben die Frauen in der Immobilienwirtschaft für eine aktive Rolle in der Immobilienwirtschaft, für die dadurch entstehenden und dringend benötigen Potenziale sowie für Chancengleichheit. Dafür stehen die Immofrauen: Ein starkes Bündnis weiblicher Immobilien-Professionals aus allen Bereichen der Immobilienbranche, das Fachkompetenz, Empathie und Solidarität vereint.

Starke Präsenz der Immofrauen vor Ort

Die Vorstände Jutta Heusel (Vorsitzende der Immofrauen, Kollmannsperger Executive Search), Cordula Fay (Drees & Sommer SE), Jessica Hanke (McDermott, Will & Emery), Xenia Krause-Dünow (CEO & FOUNDER FITS for future) sowie Michaela Schriever (WOLFF & MÜLLER Hoch- und Industriebau GmbH & Co. KG) waren vor Ort und führten viele Gespräche.

Das Regionalteam Rheinland mit Hedwig Durmus (P.A. GmbH), Ruth Huber (Jones Lang LaSalle SE), Susanne Janßen (Bayerische Landesbank) und Susanne Zimmermanns (Hotel Affairs Consulting GmbH) hat die Organisation und Standbetreuung vor Ort übernommen. Mit über 200 Mitgliedern stellen sie die größte Regionalgruppe der Frauen in der Immobilienwirtschaft.

Zusammen mit weiteren Immobilien-Professionals sprachen die Immofrauen Erika Werres (wvm Gruppe, Köln) und Elisabeth Gendziorra (BFW Nordrhein-Westfalen) auf dem Panel „Unser Traum vom Wohnen. Wie wir wohnen wollen und wie wir wohnen“.

Fazit: Die Zukunft des Bauens wird neu definiert

Die klassische Projektentwicklung war gestern. Heute kommt es auf eine kreative Stadtentwicklung an. Mit fachübergreifendem Denken müssen mit allen Beteiligten Akteuren, seien es Entwickler, Planer, Verbände, Kommunen, Juristen, etc. Kompromisse gesucht und gefunden werden um Bezahlbarkeit, Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit miteinander zu vereinbaren.

In lockerer Runde gingen beim traditionellen „Bier ab Vier“ die Gespräche weiter, die mehr als eindrücklich zeigten, dass es eine Mischung an bewährten und neuen Strategien braucht, um nachhaltig lebenswerte Umfelder gestalten zu können – im Stadt- wie auch im Arbeitsleben.

Quelle: Frauen in der Immobilienwirtschaft e. V.