21. Februar 2019

Lausitzer Strukturwandel nur mit regionaler Bauwirtschaft realisierbar

Projektvorschläge nur mit Bauwirtschaft umsetzbar / Visionen schnellstmöglich in konkreten Planungsschritten festschreiben / verbindliche Investitionszusagen und langfristige Planungssicherheit gefordert

Berlin (pm) – Der anstehende Wandel in der Lausitz kann nur zusammen mit der Bauwirtschaft gelingen. „Was wir jetzt brauchen, sind konkrete Visionen für die Region, Transparenz für die Unternehmen und schnelle politische Schritte zur Umsetzung der definierten Handlungsschwerpunkte“, erklärt Dr. Manja Schreiner, Hauptgeschäftsführerin der Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg, anlässlich des Treffens der Kohle-Länderchefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am 31. Januar 2019.

Die ausgearbeiteten Projektvorschläge zur Strukturentwicklung können in den überwiegenden Fällen nur gemeinsam mit der Baubranche realisiert werden. Infrastruktur- und Breitbandausbau, Wirtschaftsentwicklung oder auch Tourismusgestaltung erfordern vor allem bauliche Maßnahmen. „Allein auf Projektvorschläge können unsere Mitgliedsunternehmen aber nicht setzen. Daher appellieren wir an die Politik, die Visionen für die Region schnellstmöglich in konkreten Planungsschritten festzuschreiben“, so Dr. Schreiner. Bei einem Zeithorizont von circa 20 Jahren müssten die Bauunternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung des Strukturwandels von Anfang an konsequent eingebunden werden. Dr. Schreiner weiter: „Es muss sichergestellt sein, dass der Strukturwandel verstetigt und nicht nur ein Strohfeuer gelegt wird. Verbindliche Investitionszusagen sowie langfristige Planungssicherheit bedeuten für die Betriebe Zukunftsperspektive. Nur so schafft das Land bei den Unternehmern das nötige Vertrauen, ihre personellen und materiellen Kapazitäten zu erweitern und auf die zukünftigen Bedarfe auszurichten.“

Pressemitteilung: Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg e.V.