Berlin (pm) – Ein eingeschossiges Landhaus im Löwenberger Land mit weitauskragendem Walmdach, nachhaltiger Technik und intensivem Naturbezug.
Das eingeschossige Landhaus liegt am Ortsausgang eines kleinen Dorfes im Löwenberger Land auf einer Anhöhe mit Blick auf den Vielitzsee. Zum Grundstück gehört ein Landschaftsgebiet, das sich bis ans Ufer des Sees erstreckt.
Das Dach als zentrales Entwurfselement
Zentrales Entwurfselement ist das weit auskragende schiefergedeckte Walmdach, das eine Gruppe aneinanderstehender Räume überspannt. Das Dach ist größer als das Haus selbst und bildet so einen überdachten Freisitz am Pool. Jeder Raum besitzt sein eigenes inneres Dach und ist damit als eigenständige Hütte konzipiert – mit einer je eigenen räumlichen Atmosphäre.




Wände, Fenster und Naturbezug
Die Wände sind zu Pfeilern aufgelöst, auf denen das Dach ruht. Bodentiefe Fensterelemente erzeugen einen intensiven Austausch mit der umgebenden Natur, dem See und dem Garten. Auf der exponierten Anhöhe sind Himmel und Wetter sehr präsent. Das Regenwasser läuft ohne Dachrinne direkt auf die Terrasse – ein Effekt, der die schützende Funktion des weit auskragenden Dachs emotional erfahrbar macht.
Einbindung in die ländliche Umgebung
Das Entwurfskonzept vereint ein modernes, minimalistisches und zugleich klassisches Gebäudedesign, das sich in die ländliche Umgebung und die örtlichen Strukturen einfügt.
Konstruktion und Materialität
Das Haus ist in Brettsperrholz-Bauweise errichtet. Im Inneren sorgt Lehmputz für ein ausgeglichenes Raumklima. Außen bildet ein handwerklich ausgeführter Kratzputz eine robuste und haptisch lebendige Oberfläche.
Nachhaltigkeit und Energieversorgung
Beheizt wird das Gebäude über eine Wärmepumpe, die von Photovoltaik-Paneelen gespeist wird. Das ermöglicht einen weitgehend autarken und nachhaltigen Betrieb des Hauses.




Quelle: Heim Balp Architekten · KI-gestützte Textaufbereitung · Redaktion: Architekturblatt