Kärnten (pm) – Im Rahmen einer Neubauoffensive entsteht ab 2026/2027 in der Dr. Robert Koch Gasse nachhaltiger und leistbarer Wohnraum im Sinne einer ökologischen Stadtentwicklung. Das Kärntner Siedlungswerk (KSW) realisiert damit ein Quartierentwicklungs-Projekt, das soziale Sicherheit und ökologische Nachhaltigkeit miteinander verbindet.
Die zentralen Eckpfeiler des Vorhabens wurden von KSW-Geschäftsführer Dr. Stefan Konecny, Landeshauptmann-Stellvertreterin Dr. Gaby Schaunig und Projektleiter Ing. Josef Liendl vorgestellt. Auch Vertreter der Stadt Klagenfurt sowie der Diakonie begleiten das Projekt.
„Soziale Sicherheit und ökologische Nachhaltigkeit spiegeln die Leitlinien des KSW wider. Dieses Projekt zeigt für uns, wie moderne, gemeinnützige Projektentwicklung heute aussieht: Ein lebenswertes Zuhause in Klagenfurt, das dem Anspruch von #superwohnen in jeder Hinsicht gerecht wird.“, so Dr. Stefan Konecny zum Welzenegger Bauvorhaben.
Ökologische Stadtentwicklung und nachhaltiger Wohnbau
Das Reconstructing-Projekt „Dr. Robert Koch Gasse“ steht für eine nachhaltige Umgestaltung von Lebensraum. In die Jahre gekommene, nicht mehr sanierungswürdige Gebäude werden im Rahmen des Projekts durch modernen, leistbaren Wohnraum ersetzt. Durch die Nachverdichtung bereits bebauter Flächen leistet das KSW-Bauvorhaben einen wesentlichen Beitrag zur ökologischen Stadtentwicklung Klagenfurts.
In direkter Nachbarschaft zum Schloss Welzenegg realisiert das KSW im Rahmen des Kärntner Wohnbauprogramms bis 2029/2030 auf vier Grundstücken rund 125 geförderte Wohneinheiten. „Reconstructing ist dann ein guter Weg, wenn eine Sanierung von Altgebäuden nicht mehr möglich ist. Daher unterstützen wir über die Kärntner Wohnbauförderung auch solche Projekte. Wichtig ist, dass in Fällen, in denen ein angestammtes Wohnquartier komplett erneuert wird, die Bewohnerinnen und Bewohner mitgenommen und von Anfang an eingebunden werden – dafür haben wir in einem breiten Prozess den „Quartier & Wir“-Leitfaden erstellt und unterstützen die Begleitung auch finanziell“, erklärt Wohnbaureferentin und Landeshauptmann-Stellvertreterin Dr. Gaby Schaunig.
Ein wesentliches Merkmal des Leitfadens – seit 2020 fester Bestandteil der Kärntner Wohnbauförderung – ist die aktive Einbindung der Bürger:innen. Sie werden in Entscheidungen und Entwicklungen einbezogen. Die aktuellen Mieter:innen, denen ein Verbleib in den neu errichteten Wohngebäuden garantiert wird, erhalten so eine wichtige Stimme im Rahmen der Projektplanung. Zudem begleitet die Diakonie de la Tour die Umsetzung entlang des „Quartier & Wir“-Leitfadens. So wird sichergestellt, dass neben attraktivem Wohnraum auch lebendige Begegnungszonen, Gemeinschaftsräume und ein starkes Miteinander im Stadtteil entstehen.
Soziales Miteinander und leistbare Qualität im modernen Wohnbau
Die Aufwertung des Stadtteils Welzenegg orientiert sich in bautechnischer Hinsicht an modernsten Standards. Das KSW setzt auf nachhaltige Komponenten wie Photovoltaik-Anlagen für umweltfreundlichen Strom, ökologische Baustoffe und eine hohe Energieeffizienz durch optimierte Dämmung. Alle Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen werden barrierefrei zugänglich sein und über einen Balkon verfügen.
Das Kärntner Siedlungswerk realisiert Planung, Entwicklung und Bau des Projekts. Spätestens 2030 soll auch die Verwaltung der neu entstandenen Immobilien durch das KSW übernommen werden. Details zu den Gebäuden werden nach erfolgtem Architekturwettbewerb bekannt gegeben.
Quelle: KSW – Kärntner Siedlungswerk