Düsseldorf (pm) – Seit vier Jahrzehnten fördert die Stiftung Deutscher Architekten (SDA) die Baukulturvermittlung im Land Nordrhein-Westfalen: durch Stipendienangebote, Förderpreise sowie durch Workshops für den Architekturnachwuchs. Die Stiftung wurde 1985 als gemeinnützige Einrichtung von der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen gegründet. Am 13. März 2026 wurde das 40-jährige Bestehen der SDA mit einem Fest in der Architektenkammer NRW im Düsseldorfer Medienhafen gefeiert.
„Die Stiftungsarbeit zielt insbesondere darauf ab, den Berufsnachwuchs zu fördern“, erklärte der Vorstandsvorsitzende der SDA, Ernst Uhing. Ein wichtiger Auftrag der Stiftung sei es, junge Planerinnen und Planer auf dem Weg in den Beruf zu inspirieren und konkret in ihrer Entwicklung zu fördern. Dazu bietet die SDA unter anderem Stipendienprogramme sowie verschiedene regionale und internationale Projekte. Mit der Projektreihe „Think-on“ werden Bauaufgaben theoretisch und in der Entwurfspraxis vertieft – regelmäßig angeregt durch die Architekturbiennale in Venedig. Mit den „Hands-on“-Projekten in Thailand haben junge Architektinnen und Architekten sowie Nachwuchskräfte bereits dreimal Schulräume für Flüchtlingskinder geplant und innerhalb des Projektrahmens von sechs Wochen realisiert.
Der Festakt in Düsseldorf gab Einblicke in die vielfältige Stiftungsarbeit, auch zu realisierten Forschungsergebnissen und Projekten der letzten 40 Jahre. Dazu gehören „Sommerseminare“, Doktoranten-Stipendien, Kooperationsprojekte mit Hochschulen sowie eine Beteiligung als Gesellschafterin am Baukunstarchiv NRW, das 2018 in Dortmund eingerichtet wurde und sich mit der wissenschaftlichen Bearbeitung und Archivierung von Architektur-Nachlässen beschäftigt.
Markus Lehrmann, Geschäftsführer der Stiftung Deutscher Architekten, betonte im Rahmen der Veranstaltung in Düsseldorf, dass die Arbeit der SDA auch in den kommenden Jahren weiterhin den Nachwuchs inspirieren soll. „Unsere Arbeit geht aber darüber hinaus: Vielen Projekte der Stiftung Deutscher Architekten entwickeln Strahlkraft für den gesamten Berufsstand und belegen, dass Architekturschaffende einen wichtigen sozialen Beitrag zu unserer Gesellschaft leisten.“
Quelle: Architektenkammer Nordrhein-Westfalen