München (pm) – Die HM-Studentin Lojaen Shahoud hat den Förderpreis des Deutschen Stahlbaues gewonnen. Für ihre ausgezeichnete Semesterarbeit hat sie ein Flussbad mit Sauna und Café direkt an der Isar in Freising entworfen, kombiniert mit einer Brücke für Fußgänger und Radfahrende. Für den Entwurf der Brücke plant sie eine Stahlkonstruktion mit einer Brüstung und Bodenbelägen aus Holz. Durch die filigrane Hohlkastenkonstruktion wird der Materialeinsatz minimiert.
Die Brücke wird dabei Teil eines Ensembles aus Flussbad, Steganlagen und ergänzenden Baukörpern. Architektur und Tragwerk greifen ineinander und schaffen einen Ort mit Aufenthaltsqualität.
Folgende Fragen können wir uns als Anknüpfungspunkte vorstellen:
- Wie gelingt es dem Entwurf, sich in den den Naturraum einzufügen und gleichzeitig ein gestalterisches Statement zu setzen??
- Warum entscheiden Sie sich für eine Kombination aus Holz und Stahl für den Bau des Isarstegs mit Flussbad?
- Wie wird die Brücke mit der restlichen Architektur integriert?


Lojaen Shahoud
Lojaen Shahoud studiert an der Fakultät für Architektur der Hochschule München. Für ihre Semesterarbeit “Isarsteg mit Flussbad in Freising” wurde sie mit dem ersten Platz des Förderpreises des Deutschen Stahlbaues ausgezeichnet. Die HM-Professoren Thomas Hammer von der Fakultät für Architektur und André Dürr von der Fakultät für Bauingenieurswesen haben Shahouds Semesterarbeit betreut. Lojaen Shahoud kommt ursprünglich aus Syrien und lebt seit acht Jahren in Deutschland.
Quelle: Hochschule München