20. April 2026

Holzbaukongress: Serieller Holzbau ist ein Problemlöser für die Gesellschaft

vl.: Leo Lübke, Präsident des Verbands der deutschen Möbelindustrie, Prof. Dr. Heinrich Köster, Präsident der Technischen Hochschule Rosenheim, Prof. Dr. Mathias Schäfer, Präsident des Bundesverbands Deutscher Fertigbau, Bundesbauministerin Verena Hubertz, HDH-Präsident Dr. Carsten Merforth, HDH-Hauptgeschäftsführer Dr. Denny Ohnesorge, HDH-Vizepräsident Dr. Jan Bergmann. Foto: HDH
vl.: Leo Lübke, Präsident des Verbands der deutschen Möbelindustrie, Prof. Dr. Heinrich Köster, Präsident der Technischen Hochschule Rosenheim, Prof. Dr. Mathias Schäfer, Präsident des Bundesverbands Deutscher Fertigbau, Bundesbauministerin Verena Hubertz, HDH-Präsident Dr. Carsten Merforth, HDH-Hauptgeschäftsführer Dr. Denny Ohnesorge, HDH-Vizepräsident Dr. Jan Bergmann. Foto: HDH

Berlin (pm) – Gemeinsam mit Bundesbauministerin Verena Hubertz eröffnete der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH) heute den 7. Deutschen Holzbaukongress in Berlin. Die gemeinsame Eröffnung unterstreicht die wachsende Bedeutung des Holzbaus für die Bau- und Wohnungspolitik in Deutschland.

Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, erklärt: „Holz ist für mich ganz klar ein Pfeiler, wenn es darum geht die baupolitischen Herausforderungen unserer Zeit zu meistern. Wenn wir schneller, günstiger und klimafreundlicher bauen wollen, führt am Holzbau kein Weg vorbei. Die Branche ist innovativ, mutig und bereit für den großen Aufbruch. Das ist genau die Richtung, die wir brauchen für mehr bezahlbaren Wohnraum.“

HDH-Präsident Dr. Carsten Merforth erklärt: „Der serielle Holzbau ist eine der wenigen Bauweisen, die Klimaschutz und bezahlbares Bauen miteinander verbinden. Holz wächst nach, speichert CO₂ und ermöglicht durch serielle Fertigung besonders effiziente Bauprozesse. Dieses Potenzial müssen wir jetzt konsequent nutzen, um die Baukrise zu überwinden und gleichzeitig unsere Klimaziele zu erreichen.“

Vor diesem Hintergrund fordert der HDH eine konsequente Ausrichtung der Baupolitik auf mehr Neubau bei gleichzeitiger Stärkung klimafreundlicher Bauweisen. Konkret soll die CO₂-Bilanz von Gebäuden als zentrales Kriterium bei Förderentscheidungen verankert werden. Wer nachweislich klimafreundlich baut und Emissionen einspart, sollte gezielt unterstützt werden. Zugleich muss die Politik für verlässliche Rahmenbedingungen sorgen, damit der Holzbau sein Potenzial voll entfalten kann. Dazu gehören neben einer verlässlichen Rohstoffpolitik auch eine rechtssichere Ausführung beim geplanten Gebäudetyp E. 

Über den Deutschen Holzbaukongress

Der Deutsche Holzbaukongress ist die zentrale Plattform für den fachlichen Austausch rund um das Bauen mit Holz in Deutschland. Veranstalter sind mehrere Universitäten und Hochschulen aus dem deutschsprachigen Raum sowie Europa und Kanada. Der Kongress ist Teil der Veranstaltungsreihe Forum Holzbau.

Quelle: Hauptverband der Deutschen Holzindustrie und Kunststoffe verarbeitenden Industrie und verwandter Industrie- und Wirtschaftszweige e.V.