8. August 2022

Grundsteinlegung für den Erweiterungsbau des Bundesministeriums des Innern und für Heimat

Büroturm entsteht auf dem Moabiter Werder in Berlin-Mitte

Mit symbolischen Hammerschlägen wünschten (v.l.n.r.) BMWSB-Abteilungsleiter Dirk Scheinemann, BBR-Präsidentin Petra Wesseler, Bundesinnenministerin Nancy Faeser, Architekt Thomas Müller und BImA-Hauptstellenleiter Manfred Reuß einen störungsfreien Bauablauf. (c) André Wagenzik

Berlin (pm) – Heute wurde auf der Baustelle des Bundesministeriums des Innern und für Heimat (BMI) an der Ingeborg-Drewitz-Allee in Berlin-Mitte der Grundstein für den abschließenden Bauteil gelegt. Die Zeremonie fand in Anwesenheit von Bundesinnenministerin Nancy Faeser statt und markiert den Beginn der Hochbauarbeiten. Bis 2024 soll mit dem Erweiterungsbau auf dem Moabiter Werder Raum für rund 350 weitere Arbeitsplätze entstehen.

 

Bereits die ursprünglichen Pläne von Thomas Müller Ivan Reimann Architekten zum Zeitpunkt des Wettbewerbs sahen eine Erweiterungsmöglichkeit für das Ensemble des Bundesinnenministeriums vor. Dieser entsteht nun in Form eines 13-geschossigen Bürogebäudes.
Quelle: Thomas Müller Ivan Reimann Architekten

 

Der aktuell im Auftrag der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) als Bauherrin entstehende Erweiterungsbau – der Bauteil C – ist der Abschluss des Gesamtkonzepts für den Dienstsitz des BMI in Berlin-Mitte. An der Grundsteinlegung haben neben Bundesinnenministerin Faeser und Dirk Scheinemann, zuständiger Abteilungsleiter im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, auch Manfred Reuß, Hauptstellenleiter des Geschäftsbereichs Facility Management der BImA in Berlin, und Petra Wesseler, Präsidentin des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR), sowie Architekt Thomas Müller teilgenommen.

Bundesinnenministerin Nancy Faeser: „Ein neues Haus mit Leben zu erfüllen ist eine großartige Aufgabe. Ich freue mich darauf, dies gemeinsam mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern anzugehen. Mit dem neuen Bauteil schaffen wir den nötigen Platz, um unsere wichtigen Aufgaben zum Schutz der Bevölkerung, zur Stärkung der inneren Sicherheit und zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft zu erfüllen. Mit unserem neuen Besucherzentrum schaffen wir mehr Nähe und Offenheit
für den Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern.“

Der erste Dienstsitz des BMI befindet sich seit 1999 in Berlin und war zunächst auf unterschiedliche Standorte in der Stadt verteilt. Aus Gründen der Sicherheit und der Wirtschaftlichkeit wurde entschieden alle Bereiche auf dem Moabiter Werder nördlich des Spreebogens in Berlin-Mitte zusammenzuführen. Das BBR führte dazu 2005 einen offenen, zweiphasigen Realisierungswettbewerb durch, aus dem 2007 das Berliner Architekturbüro Thomas Müller Ivan Reimann Gesellschaft von Architekten mbH als 1. Preisträger hervorging.

Die Bauteile A und B wurden nach nur dreieinhalbjähriger Bauzeit im Jahr 2015 fertiggestellt. Aufgrund der Ausweitung der Zuständigkeiten und dem damit einhergehenden Personalaufwuchs im BMI soll nun bis 2024 Bauteil C entstehen. In dem 13-geschossigen Erweiterungsbau sind Büroflächen und ein Besucherzentrum vorgesehen. Angegliedert ist ein einstöckiges Eingangsgebäude mit Kontroll- und Empfangsbereich. Im Jahr 2020 wurde die Anpassung des unterirdischen Regenrückhaltebeckens zur Vorbereitung der Baugrubenarbeiten durchgeführt. Die Tiefbaumaßnahmen für den Erweiterungsbau begannen im August 2021, die Arbeiten an der Baugrube wurden termingerecht im März 2022 abgeschlossen. Die Rohbauarbeiten sind in vollem Gange. Die Baufertigstellung ist für das III. Quartal 2024 vorgesehen. Die Kostenprognose liegt bei rund 112 Millionen Euro.

Pressemitteilung: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)