Neuchâtel -/CH (pm) – Im Jahr 2024 waren knapp 36% aller Privathaushalte in der Schweiz, d.h. 1,4 Millionen Haushalte, Eigentümer ihrer Wohnungen. Es lässt sich ein leichter Rückgang der Wohneigentumsquote beobachten. Dieser Rückgang ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass der Anteil der Haushalte, die in ihrem eigenen Haus wohnen, gesunken ist: Zwischen 2018 und 2024 verringerte sich dieser Anteil von 25,0% auf 23,5%. Im gleichen Zeitraum stieg hingegen der Anteil der Haushalte, die in einer Eigentumswohnung leben, leicht von 11,6% auf 12,2%.
2,5 Millionen Haushalte wohnten im Jahr 2024 zur Miete, was sechs von zehn Haushalten entspricht. Diese bewohnten hauptsächlich mittelgrosse Wohnungen, wobei mehr als 60% von ihnen in einer Drei- oder Vierzimmerwohnung lebten.
Die beiden Erhöhungen des hypothekarischen Referenzzinssatzes im Jahr 2023 führten für einen Teil der Mieterschaft zu Mietanpassungen. Die durchschnittliche Nettomiete für Vierzimmerwohnungen belief sich Ende 2024 auf 1708 Franken, das sind 38 Franken mehr als Ende 2023. Die Mieten variieren jedoch stark je nach Dauer der Belegung. Ausserdem sind neue Wohnungen deutlich teurer als ältere Wohnungen gleicher Grösse. So zahlten Haushalte, die seit mehr als zwanzig Jahren in einer Vierzimmerwohnung lebten, im Durchschnitt fast 1000 Franken weniger als diejenigen, die kürzlich einen Mietvertrag für eine neue Wohnung gleicher Grösse abgeschlossen hatten (1355 Franken Nettomiete gegenüber 2304 Franken).
Eigentümertypen der Mietwohnungen 2025
Im Jahr 2025 befanden sich 45% der Mietwohnungen in Privatbesitz. Zwei Drittel (67%) der vor 1946 errichteten Wohnungen waren in Privatbesitz, während es bei den nach 2000 gebauten Wohnungen nur knapp ein Drittel (33%) war. Der Anteil der vermieteten Wohnungen in Privatbesitz war im Kanton Genf mit 17% mit Abstand am niedrigsten. Im Tessin dagegen lag dieser Anteil deutlich höher (68%).
Zu den detaillierten Ergebnissen:
- Mieter / Eigentümer
- Mieten und Eigentümertypen der Mietwohnungen: Mietwohnungen
Quelle: Bundesamt für Statistik