8. August 2022

Fünf Entwürfe für Max-Becker-Areal in Köln vorgestellt

Planung geht in die zweite Phase des städtebaulichen Wettbewerbs

Köln (pm) – Im Kölner Westen entsteht in den nächsten Jahren auf dem Grundstück des ehemaligen Max Becker-Areals und dem angrenzenden Grundstück der Rheinenergie ein neues urbanes Stadtquartier. Für dieses ist eine lebendige Mischnutzung bestehend unter anderem aus Wohnen, Arbeiten, Kultur, Bildung sowie umfangreichen Grünflächen geplant. In Zusammenarbeit mit der Stadt Köln haben die Pandion AG und die Rheinenergie AG einen zweistufigen städtebaulichen und freiraumplanerischen Wettbewerb für das Gesamtareal mit einer Grundstücksfläche von insgesamt 17,3 Hektar ausgelobt. Zur ersten Phase des Wettbewerbs waren insgesamt 15 internationale Stadtplanungs- und Architekturbüros in Zusammenarbeit mit ausgewählten Landschaftsarchitekt*innen eingeladen, ihre Vorschläge einzureichen. Am Mittwoch, 15. Juni 2022, wählte eine 20-köpfige Jury bestehend aus externen Fachpreisrichter*innen, Vertreter*innen der Verwaltung und Politik sowie den auslobenden Unternehmen Pandion AG und Rheinenergie AG fünf Entwürfe für die zweite Phase aus.

 

Am Donnerstag, 23. Juni 2022, gab es dazu eine Veranstaltung für die Öffentlichkeit. Die Stadt Köln hatte mit Pandion AG und Rheinenergie AG eingeladen, sich die städtebaulichen Entwürfe anzusehen und in den Dialog zu treten. Rund 120 Interessierte nutzten die Möglichkeit, die fünf Entwürfe in intensiven Austauschrunden mit den jeweiligen Planungsteams und Juroren zu diskutieren, Fragen zu stellen und weiter zu qualifizieren. Noch bis 30. Juni können die Entwürfe angesehen werden – analog in den Bezirksrathäusern Ehrenfeld und Lindenthal oder online unter www.dialog-max-becker-areal.de. Auch Fragen, Ideen und Anregungen können eingebracht werden.

 

In der engeren Auswahl befinden sich jetzt ausgearbeitete Ideen von insgesamt fünf Stadtplanungs- und Architekturbüros in Zusammenarbeit mit ausgewählten Landschaftsarchitekt*innen. Diese stammen von: Urban Agency in Zusammenarbeit mit Nord Architects aus Kopenhagen, kister scheithauer gross aus Köln mit Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten aus München, Cityförster aus Hannover mit urbanegestalt aus Köln, Astoc mit club L94 Landschaftsarchitekten aus Köln sowie Teleinternetcafe aus Berlin mit Treibhaus Landschaftsarchitektur aus Hamburg. Die Planungsbüros werden in einer zweiten Wettbewerbsphase ihre Entwürfe nach dem Feedback der Jury und der Öffentlichkeit überarbeiten. In einer öffentlichen Abschlusspräsentation werden diese im September 2022 vorgestellt, im Oktober 2022 wird das finale Gewinnerteam von der Jury gekürt. Nach Abschluss des Wettbewerbsverfahrens schließt sich das Bebauungsplanverfahren an.

Pressemitteilung: Stadt Köln