London (abki) – Foster + Partners wurde von den Entwicklern Dimand beauftragt, die historische FIX-Brauerei – ein ikonisches Industriedenkmal Thessalonikis – in ein dynamisches urbanes Projekt mit lebendigen öffentlichen Räumen, neuen Wohnungen, Hotels und vielfältigen kulturellen Angeboten umzuwandeln. Das Areal liegt an der Hafenfront, nahe dem westlichen Stadttor und in fußläufiger Entfernung zum Stadtzentrum. Das Projekt ist Teil einer umfassenden städtebaulichen Erneuerungsstrategie für das sich wandelnde Thessaloniki, Griechenland.
Michael Jones, Senior Partner bei Foster + Partners, sagte: „FIX Thessaloniki wird ein bedeutender Impulsgeber für die städtische Erneuerung in der gesamten Stadt. Unser Entwurf nutzt die historischen Bauwerke des ehemaligen Industrieareals, um eine neue Destination mit grünen, lebendigen öffentlichen Räumen und modernsten Angeboten zu schaffen. Die Einbindung eines fußgänger- und fahrradfreundlichen öffentlichen Raums maximiert sowohl die Konnektivität als auch das bürgerschaftliche und kulturelle Potenzial des Viertels.“




Christos Antonopoulos, Partner bei Foster + Partners, ergänzte: „Es ist eine große Ehre und ein Privileg, an einem Projekt in meinem Heimatland zu arbeiten – besonders an einem mit solch historischer und kultureller Bedeutung. Unser Entwurf orientiert sich an der besonderen Identität des Ortes und feiert sein industrielles Erbe – mit Tonziegeln, sichtbaren Betongewölben, industrieinspirierten Fensterformaten und einer Gebäudekubatur, die den historischen Wandel der ehemaligen FIX-Brauerei aufgreift.“
Der begrünte öffentliche Platz wird durch ein zentrales Wasserelement definiert und von Grünflächen eingefasst. Er verbindet sich mit den Sockelbereichen des neuen Hotels und des Wohngebäudes, die direkt nebeneinander liegen. Das Hotel verfügt über Terrassen mit Blick auf den öffentlichen Raum, während der angrenzende Wohnblock Meerblick bietet und mit grünen, schattigen Terrassen die Landschaftsgestaltung in die Architektur integriert. Der Masterplan verwandelt außerdem die ehemalige FIX-Brauerei in ein kulturelles Zentrum mit Kunstgalerien, Museen und Gastronomie in den revitalisierten Industriebauten.



Alle Räume sind so gestaltet, dass Innen- und Außenbereiche miteinander verschmelzen. Die Terrassen erweitern die Innenräume nach draußen; ihre Gewölbedecken spenden reichlich Schatten und Schutz vor Witterungseinflüssen und bieten zugleich Privatsphäre für Bewohner und Gäste. Die behutsame Integration von Elementen der Brauereibauten aus dem 19. Jahrhundert – wie roten Ziegelfassaden, Gewölbedecken und bogenförmigen Metallfenstern – überführt die architektonische Sprache der Geschichte in die Zukunft des Areals und schafft einen harmonischen Dialog zwischen Alt und Neu.
Diese Entwicklung, eine Hommage an das kulturelle und architektonische Erbe Thessalonikis, leistet einen Beitrag zu einer nachhaltigen Architektur, die den Wandel der Stadt widerspiegelt.
Quelle: Foster + Partners · KI-gestützte Textaufbereitung · Redaktion: Architekturblatt