8. August 2022

fecophon mit Filzoberfläche erfolgreich getestet: Akustisch wirksame Wandpaneele

auch als Pinfläche nutzbar – fecophon mit Filz (c) Nikolay Kazakov, Karlsruhe

Karlsruhe (pm) – Akustisch wirksame Wandoberflächen spielen im Zusammenhang mit nachhaltig geplanten Bürogebäuden eine große Rolle. Durch betonkerntemperierte Decken entfallen die Abhangdecken als schallabsorbierende Flächen. In dieser schallharten Umgebung übernehmen Systemwände die Aufgabe der Schallabsorption. Erfolgreich testete die feco-Unternehmensgruppe hinsichtlich der Absorptionseigenschaften akustisch wirksame Wandpaneele mit Filzoberflächen im Hallraum. Durch die Reduzierung der Nachhallzeiten im Frequenzspektrum der menschlichen Sprache verbessert sich die Sprachverständlichkeit und die entstehende Akustik wird als angenehm empfunden. Im Unterschied zu perforierten, geschlitzten oder mikroperforierten Oberflächen entsteht durch die Filzoberfläche kein strapazierender Moiré-Effekt. Neben den filzbezogenen Akustikpaneelen bietet die feco-Systemwand unter dem Begriff fecophon zahlreiche weitere Lösungen.

Die stoffbezogenen fecophon-Wandpaneele erreichen sowohl bei einem Wandaufbau mit 40 mm als auch mit nur 20 mm Dämmung einen Absorptionsgrad αw von 0,85. Dies ermöglicht bei 105 mm Wanddicke trotz perforierter Wandoberflächen durch entsprechende Maßnahmen im Wandzwischenraum Schalldämmwerte bis Rw,P ca. 48 dB bei einseitig sowie 47 dB bei beidseitig akustisch wirksamer Oberfläche. Die Filzoberfläche aus synthetischem Nadelvlies wird auf eine MDF-Trägerplatte mit Perforation und rückseitiger Akustikvlieskaschierung aufgebracht. Somit ist die Fläche auch als Pinnwand nutzbar. Die Paneele werden, wie normale Wandpaneele, mit rückseitig aufgebrachten durchlaufenden Stahlhalteleisten wandbündig montiert. Die Konstruktion ermöglicht die zerstörungsfreie Versetzbarkeit der Systemtrennwand.

Die vielfältigen Farbvarianten der zur Verfügung stehenden Filzoberflächen bieten einen großen Gestaltungsspielraum. Für das Erlebnisreich im feco-forum kaschierte feco die Filze auf Wunsch der Innenarchitektin in Form von Sanddünen, damit diese als Teil des Gestaltungsthemas wirken.

Pressemitteilung: feco-Gruppe