4. Dezember 2020

Ergebnis best architects 21 award

Jury vergab 11-mal Gold

Düsseldorf (pm) – Der best architects 21 award ist entschieden. Mit annähernd 400 Einreichungen war die Teilnehmerzahl höher den je. Die große Vielfalt an unterschiedlichsten Projekten war beeindruckend und zugleich eine große Herausforderung für die diesjährige Jury.

«Es ist sehr spannend zu sehen, wie lebendig sich die Architektur entwickelt. Neue Herausforderungen werden von den Architekten mit viel Kreativität und Mut in Angriff genommen und es entstehen dadurch überraschende neue Lösungen. Jenseits von formalen Ansätzen steht meist ein starkes Konzept im Vordergrund, welches der Beständigkeit von Architektur und der sich oft über die Zeit verändernden Nutzung gerecht wird. Diese Entwicklung wurde mit den diesjährigen ausgezeichneten Projekten gewürdigt.», so Tobias Schwarzer, Initiator des best architects award.

Die Jury bestehend aus Prof. Johannes Modersohn (Berlin), Yves Moreau (Paris) und Patrick Schmid (Zürich) würdigte 80 Projekte mit der Auszeichnung «best architects 21». Darüber hinaus erhielten 11 Arbeiten, für ihre besonders herausragende Qualität, die Auszeichnung «best architects 21 in Gold».

«Es ist nicht einfach, bei fast 400 eingereichten Projekten die Kriterien zu definieren, anhand welcher diese beurteilt werden sollen. Von der weitgehend originalgetreuen Sanierung eines architektonisch herausragenden Wohnhauses aus den 1960er-Jahren über einen städtischen Investoren-Bürokomplex bis hin zu einer vordergründig funktionsfreien architektonischen Skulptur reichte die Palette der Einreichungen. Lassen sich überhaupt Kriterien festlegen, anhand derer solcherart unterschiedliche Interventionen vergleichbar werden? Und wessen Leistung soll denn honoriert werden? Gewiss, der best architects award richtet sich in erster Linie an Architekten. Aber jeder Architekt weiss, dass für ein gutes Gebäude sein eigenes Zutun allein nicht ausreicht: Mindestens ebenso entscheidend ist immer auch die Rolle, welche etwa Bauherrschaften und Behörden spielen. Ein Bauwerk von ausserordentlicher Qualität zeugt also immer auch von einem besonders konstruktiven Zusammenwirken aller beteiligten Akteure.

Wenn wir nun vor den Resultaten unserer Jurierung stehen, dann wird klar, dass sich die prämierten Projekte durch genau jenes Zusammenspiel der Beteiligten auszeichnen. Doch leisten sie nicht nur Bedürfnisbefriedigung im Sinne guter Kompromisse. Vielmehr schaffen sie es, über starke Ideen auf einer höheren Ebene etwas zu bewirken: Sie leisten einen Beitrag zu unserer Gesellschaft.», soPatrick Schmid / Schmid Schärer Architekten, Zürich.

 

Die Gold Gewinner des best architects 21 award

 

In der Kategorie «Einfamilienhäuser» schafften es die Büros Aretz Dürr Architekten aus Köln (D) mit dem Projekt «Haus D // 6» sowie Kast Kaeppeli Architekten aus Bern (CH) mit dem Projekt  «Jurastrasse 58» und das Büro Lukas Lenherr Architektur aus Zürich (CH) mit dem Projekt «Kleines Haus» in die Goldränge.

Aretz Dürr Architektur (c) Luca Claußen

 

Kast Kaeppeli Architekten (c) Rolf Siegenthaler

 

Lukas Lenherr Architektur (c) Florian Amoser

 

Für die außergewöhnlich kreativen und innovativen Wohnungsbauten in der Kategorie «Mehrfamilienhäuser» erhielten die Büros Atelier EGR Architectes aus Marseille (FR) mit dem Projekt «Jouques», BS+EMI Architektenpartner aus Zürich (CH) mit dem Projekt «Wohnüberbauung Am Katzenbach IV/V» sowie das Büro Michael Meier und Marius Hug Architekten aus Zürich (CH) mit dem Projekt «Wohnhaus Allenmoosstrasse» und das Büro Rapin Saiz Architectes aus Vevey (CH) mit dem Projekt «Renovierung und Aufstockung eines Wohngebäudes» eine Auszeichnung in Gold.

ATELIER EGR ARCHITECTES (c) MELONI

 

BS+EMI Architektenpartner (c) Roland Bernath

 

Michael Meier und Marius Hug Architekten AG (c) Roman Keller und Michael Meier und Marius Hug Architekten AG

 

Rapin Saiz Architectes
(c) Joël Tettamanti

 

Eine weitere Goldprämierung ging in der Kategorie «Büro- und Verwaltungsbauten» an das Projekt «Hilti Office Mitte» vom Büro Giuliani Hönger Architekten aus Zürich (CH).

Giuliani Hönger Architekten (c) David Willen, Studio Willen

 

In der Kategorie «Gewerbe- und Industriebauten» erhielt das Büros SLIK Architekten aus Zürich (CH) mit dem Projekt «Yond» eine Goldauszeichnung.

SLIK Architekten (c) Seraina Wirz

 

Eine weitere Goldprämierung in der Kategorie «Bildungsbauten» gingen an die Arbeitsgemeinschaft ARGE Architekten Hull Inoue Radlinsky + Wolfgang Rossbauer aus Zürich (CH) mit dem Projekt «Volksschule Marzili».

ARGE Architekten Hull Inoue Radlinsky + Wolfgang Rossbauer (c) Jürgen Beck / Karin Gauch, Fabien Schwartz

 

In der Kategorie «Öffentliche Bauten» schaffte es die Arbeitsgemeinschaft ARGE Joos & Mathys Architekten / Daniel Nyffeler Architekten aus Zürich (CH) mit dem Projekt «Kirchgemeindesaal Rüti ZH» in die Goldränge.

ARGE Joos & Mathys Architekten / Daniel Nyffeler Architekten (c) Andreas Buschmann

 

Pressemitteilung: best architects 21 Award / zinnobergruen gmbh