17. Juni 2024

Erfolgreicher Baustellendialog »80 Sekunden – Neues Bauen« geht am 5./6. Juni 2024 weiter

(c) digitalis365 GmbH

Berlin (pm) – 400.000 Wohnungen sollen laut Koalitionsvertrag pro Jahr gebaut werden, das wäre alle 80 Sekunden eine. Wie das unter den gegenwärtigen Bedingungen gehen soll, das haben am 11./12. Mai hochrangige Entscheiderinnen und Entscheider aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, von Startups und Investoren beim Baustellengespräch »80 Sekunden – Neues Bauen« in Berlin beraten: Zehn Top-Hebel für schnelleres, nachhaltiges Bauen wurden erarbeitet, weit über 250 Lösungsangebote der Branche in der App app.80-sekunden.de für alle verfügbar gemacht. Mehr als 1.100 Gäste waren beim Auftakt in ein neues Bau-Zeitalter dabei. Mit einem gemeinsamen Manifest haben sich die gastgebenden Unternehmen außerdem darauf verständigt, dass der innovative Dialog der Branche weitergehen soll: am 5. und 6. Juni 2024.

»Die Branche hat beim Baustellendialog 80 Sekunden – Neues Bauen eindrucksvoll gezeigt, sie ist bereit, die Jahrhundert-Aufgabe in der Bau- und Immobilienwirtschaft zu stemmen. Das Potenzial für die notwendigen Innovationen ist da, schneller mehr und nachhaltig zu bauen und zu sanieren. Jetzt gilt es, dafür den Rahmen zu schaffen«, fasst Robert Kroth, einer der beiden Initiatoren von »80 Sekunden«, die Ergebnisse des lösungsorientierten Formats zusammen, das alle relevanten Player von Spitzenpolitik über Forschung bis zu innovativen Startups an einen Tisch gebracht hat.

Am erfolgreichen Dialogformat in Berlin beteiligten sich rund 70 Top-Entscheiderinnen und Entscheider aus allen Bereichen der Branche von der Bundesbauministerin Klara Geywitz, Vonovia-Chef Rolf Buch und Bau-Unternehmer Jan-Hendrik Goldbeck über Bundesjustizminister Dr. Marco Buschmann, Sandra Weeser, Vorsitzende des Bau-Ausschusses im Deutschen Bundestag, Jens Spahn, stv. Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU im Bundestag, Omid Nouripour, Parteivorsitzender von Bündnis90/Die Grünen, Stephen Quest von der Europäischen Union bis zu Matthias Günther, Vorstand Eduard Pestel Institut, und Andreas Engelhardt von Schüco.

»Die Bedeutung dieses besonderen Gipfeltreffens der Branche ist weitreichend. Der Wohnungsmangel ist längst sozialer Sprengstoff geworden. Wenn aber die Bauwirtschaft aufgrund der äußeren Rahmenbedingungen nicht mehr bauen kann, wird daraus auch eine wirtschaftliche Krise mit schweren Folgen für den Arbeitsmarkt. Die Bau- und Immobilienwirtschaft ist schließlich mit 20 Prozent Anteil am Bruttosozialprodukt Deutschlands größter Wirtschaftszweig«, unterstreicht auch Initiator Michael Mronz den Stellenwert des ersten lösungsorientierten Baustellendialogs »80 Sekunden – Neues Bauen« in der historischen Belgienhalle in Berlin.

Gemeinsam hatten die beiden Initiatoren das Format ins Leben gerufen, um einen neuen Dialog über konkrete Lösungen aus der Bau- und Wohnungskrise zu starten. Die erarbeiteten Ergebnisse können sich mehr als sehen lassen: Die eigens erstellte App app.80-sekunden.de ist die erste strukturierte Lösungsbibliothek der Branche und liefert bereits jetzt weit über 250 Lösungsangebote für mehr, schnelleres und nachhaltiges Bauen. Kroth: »Wir freuen uns über diesen herausragenden Auftakt. Jetzt heißt es: Dranbleiben.« Der nächste Baustellendialog ist bereits terminiert: Am 5. und 6. Juni 2023 trifft sich die Branche in diesem Format wieder.

Dabei war bereits der Ort von 80 Sekunden – Neues Bauen eine Botschaft: Eine historische Fertigungshalle mitten auf einer der größten Quartiersbaustellen der Hauptstadt. 3.700 Wohnungen entstehen hier gegenwärtig. Bereits die Planung dafür hatte sieben Jahre gedauert.

Als Gastgeber bei diesem innovativen Format waren Unternehmen wie VONOVIA, Goldbeck, STRABAG, VIVAWEST, CG Elementum, ZÜBLIN, die Deutsche Bank und viele andere führende Unternehmen der Bau- und Immobilienwirtschaft wie Schüco, Viega, Velux und Wienerberger dabei. Umdenken und neue Lösungen waren beim ersten Baustellendialog »80 Sekunden – Neues Bauen« bestimmend. Mehrere beteiligte Unternehmen haben bereits Patenschaften für Lösungsaspekte wie digitales Bauen übernommen. Die Lösungsangebote werden in der ersten Lösungsbibliothek für mehr, schneller und nachhaltiger Bauen weiter zusammengetragen.

Pressemitteilung: digitalis365 GmbH