Hornberg (pm) – Die Fondation Cartier pour l’art contemporain richtet sich mit ihrem neuen Standort im Zentrum von Paris neu aus. In einem historischen Gebäude am Place du Palais-Royal entwickelte der französische Architekt Jean Nouvel eine räumliche Struktur, die sich öffnet, wandelt und den öffentlichen Charakter der Institution aufgreift. Als Teil des Gesamtkonzepts integrierte das Projekt auch Sanitärlösungen von Duravit in die öffentlich zugänglichen Bereiche des Hauses.
Raum als flexibles System
Der Entwurf verbindet die historische Substanz des Gebäudes mit einer vollständig neu strukturierten Innenarchitektur. Jean Nouvel bewahrte Fassaden und Arkaden, während er im Inneren ein flexibles Raumsystem entwickelt. Fünf großformatige Plattformen bilden das räumliche Gerüst des Gebäudes. Hydraulisch verstellbar, ermöglichen sie wechselnde Raumfolgen, unterschiedliche Höhenbezüge sowie variierende Sichtachsen. Gläserne Decken mit beweglichen Lamellen ergänzen das System und erlauben eine gezielte Steuerung des Tageslichts.
Im urbanen Zusammenhang
Die Architektur sucht bewusst den Austausch mit der Umgebung. Entlang der Rue de Rivoli öffnen bodentiefe Glasfassaden den Blick zwischen Innen- und Außenraum. Die Fondation versteht sich als öffentlich zugänglicher Kulturraum und als Bestandteil des städtischen Gefüges.
Nutzung bis ins Detail
In den Sanitärzonen finden sich Wand-WCs der Serie Starck 3 von Duravit, ergänzt durch barrierefreie Varianten der Vital-Version mit größerer Ausladung. Die zurückhaltende Gestaltung der Serie fügt sich unaufdringlich in das architektonische Gesamtbild ein und eignet sich für stark frequentierte, öffentlich zugängliche Bereiche.
Quelle: Duravit AG