15. September 2026

Der Wohnmarkt wird internationaler: Deutsche Verbraucherinnen und Verbraucher entscheiden pragmatisch

Köln (pm) – Für 96,5 Prozent der Befragten ist die Qualität eines Möbelstücks wichtig oder sehr wichtig. Nahezu hoch bewerten die Deutschen das Preis-Leistungs-Verhältnis (96,3 Prozent) sowie die Langlebigkeit von Möbeln (95,5 Prozent). Möbel werden damit klar als langfristige Investition verstanden. Gleichzeitig halten 48 Prozent das Preis-Leistungs-Verhältnis asiatischer Möbel für gut – ein Hinweis darauf, dass auch internationale Produktionsstrukturen längst Teil der alltäglichen Kaufrealität sind.

„Die Studienergebnisse zeigen deutlich: Verbraucherinnen und Verbraucher wägen heute bewusster ab und treffen rationale Entscheidungen. Gefragt sind Produkte, die langlebig, qualitativ hochwertig und zugleich wirtschaftlich attraktiv sind. Genau hier setzt die imm cologne an: Sie bringt internationale Anbieterinnen und Anbieter zusammen und präsentiert die Vielfalt an Produkten und Lösungen, mit denen die Branche weltweit auf diese veränderten Konsumrealitäten reagiert“, so Bernd Sanden, Director der imm cologne.

Individualisierung, Verfügbarkeit und Nachhaltigkeit gewinnen an Bedeutung

Neben klassischen Kaufkriterien spielen weitere Anforderungen eine zentrale Rolle: Drei Viertel der Befragten (75,1 Prozent) legen Wert auf Individualisierungsmöglichkeiten. 71,3 Prozent erwarten eine schnelle Lieferbarkeit. Nachhaltigkeitsaspekte beeinflussen die Kaufentscheidung von 65,3 Prozent der Deutschen. Große Stilvielfalt (64,2 Prozent) und zeitgemäßes Design (55,4 Prozent) runden das Anforderungsprofil ab.

Herkunft verliert an Einfluss – Transparenz gewinnt

Der Produktionsstandort spielt dagegen eine geringere Rolle: Nur noch 53,4 Prozent der Befragten bewerten die Herkunft ihrer Möbel als wichtig. 32,3 Prozent verorten ihre Möbel überwiegend in Europa, 22,9 Prozent in Deutschland. 34,6 Prozent kennen die Herkunft nicht. Lediglich 7,2 Prozent gehen davon aus, dass die meisten ihrer Möbel aus Asien stammen.

Dabei ist der deutsche Möbelmarkt laut der amtlichen Außenhandelsstatistik mit einem Importanteil von 59,8 Prozent stark international geprägt: Allein China steht dabei für rund 30 Prozent der Importe und damit für etwa 18 Prozent des Gesamtmarkts.

Die grundsätzliche Offenheit gegenüber internationaler Produktion ist hoch: Mehr als die Hälfte der Befragten (50,5 Prozent) steht Möbeln, die außerhalb Europas hergestellt wurden, aufgeschlossen gegenüber. 44,6 Prozent vermuten bereits heute entsprechende Produkte im eigenen Haushalt. Zugleich glaubt eine Mehrheit, dass Möbel deutlich teurer wären, wenn ausschließlich in Europa produziert würde (59,3 Prozent), und 58 Prozent verbinden besonders günstige Preise primär mit asiatischer Fertigung. Obwohl die konkrete Herkunft für viele der Befragten an Bedeutung verliert, wächst der Wunsch nach Transparenz: 65,3 Prozent der Befragten halten klare Informationen zur Produktionsregion für wichtig.

imm cologne bietet Orientierung im globalen Möbelmarkt

Die Studienergebnisse verdeutlichen, wie stark sich die Möbelindustrie verändert: „Der Möbelmarkt wird internationaler, gleichzeitig steigen die Erwartungen der Käuferinnen und Käufer. Die imm cologne bietet Orientierung in diesem Spannungsfeld: Sie verbindet globale Angebotsvielfalt mit konkreten Antworten auf die Frage, wie Menschen heute wohnen wollen – bezahlbar, langlebig und individuell“, so Sanden.

Als internationale Businessplattform bringt die imm cologne zu Jahresbeginn Herstellungsunternehmen, Handel und Entscheiderinnen und Entscheider aus aller Welt zusammen und macht sichtbar, wie die Branche auf diese Entwicklungen reagiert: von langlebigen Produkten über flexible Designs bis hin zu nachhaltigen Materialien und wirtschaftlich attraktiven Angeboten.

*Umfragebedingungen

Die Daten basieren auf einer Online-Erhebung der YouGov GmbH im Auftrag der imm cologne (Koelnmesse GmbH). Für diese Befragung wurden im Dezember 2025 insgesamt 2.101 Personen befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die Wohnbevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren.

Quelle: Koelnmesse GmbH