2. Juni 2026

Der Konvent der Baukultur 2026 in Potsdam

Potsdam (pm) – Am 10. und 11. Juni 2026 findet der Konvent der Baukultur 2026 in Potsdam statt. Gleichzeitig begeht die Bundesstiftung Baukultur ihr 20. Jubiläum. Sie lädt aus beiden Gründen zur öffentlichen Zusammenkunft ein, die als zentrales Forum für Austausch, Diskussion und Meinungsbildung zu aktuellen Fragen der Baukultur gilt. Die Veranstaltung bringt Akteurinnen und Akteure aus ganz Deutschland zusammen und bietet vielfältige Möglichkeiten zum fachlichen Dialog und zur Vernetzung.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der öffentlichen Vorstellung des Baukulturberichts 2026/27 „Gestalten – Prozesse, Bauen, Zusammenhalt“, der am 11. Juni präsentiert und anschließend gemeinsam mit den Gästen diskutiert wird. Der Bericht bündelt zentrale Erkenntnisse und Perspektiven für die zukünftige Entwicklung der gebauten Umwelt.

Das Grußwort hält der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesbauministerium und Stiftungsratsvorsitzende Sören Bartol. Der Vorstandsvorsitzende der Bundesstiftung Baukultur, Reiner Nagel, die Vorsitzende des Beirats, Barbara Ettinger-Brinckmann und die Präsidentin der Bundesarchitektenkammer, Andrea Gebhard leiten anschließend ins Thema ein und würdigen das zwanzigjährige Bestehen der Stiftung. Keynotes halten Prof. Dr. med. Mazda Adli (Charité Berlin), Hon. Prof. Anna Heringer (Studio Anna Heringer, Laufen) und Prof. em. Dr. Vittorio Magnago Lampugnani (Baukontor Architekten AG, Zürich).

Bereits am ersten Veranstaltungstag, dem 10. Juni, lädt das „Basislager“ zur aktiven Mitwirkung ein: In fünf Foren werden aktuelle Themen der Baukultur von Wohnen über Handwerk bis Baureduktionsplanung gemeinsam bearbeitet und weiterentwickelt.

Auch der Potsdamer Schirrhof wird erneut zur Aktionsfläche mit Festivalcharakter: Präsentiert werden die zehn Siegerprojekte des Wettbewerbs „30 m³ Baukultur“, die „Bäume der Zukunft“, die den klimagerechten Umbau unserer Städte unterstützen können, und die Pop-Up-Ausstellung zum Jahrbuch Ingenieurbaukunst.

Der „Marktplatz der Initiativen“ macht baukulturelles Engagement sichtbar und lädt zum Erfahrungsaustausch ein.

1.300 Besucherinnen und Besucher trafen sich in 2024 an den beiden Konventtagen in Potsdam, darunter auch die 350 Konventberufenen, die sich in besonderem Maße für Baukultur engagieren. Zu ihnen zählen unter anderem Auslobende und Preistragende bundesweiter Gestaltungspreise, Planerinnen und Planer aller Disziplinen, Bauherrenschaft, Vertreterinnen und Vertreter aus Handwerk, Industrie und Bauausführung sowie Akteurinnen und Akteure, die Baukultur vermitteln und begleiten.

Im Rahmen des diesjährigen Konvents werden die Mitglieder des Konvents neu berufen und die Vertreterinnen und Vertreter aus ihren Reihen in den Stiftungsrat und Beirat der Bundesstiftung Baukultur gewählt.

Die Veranstaltung ist öffentlich und bietet allen Gästen und Interessierten die Möglichkeit, mit Bauschaffenden aus ganz Deutschland ins Gespräch zu kommen.

Quelle: Bundesstiftung Baukultur