4. Oktober 2026

dena Energy Award 2026 zeichnet innovatives unternehmerisches Handeln aus

Berlin (pm) – Aus dem bisherigen Energy Efficiency Award ist der dena Energy Award geworden. Und die Vor-Entscheidung für 2026 ist gefallen: 12 Unternehmen sind dieses Jahr für den dena Energy Award nominiert. Ihre Projekte zeigen beispielhaft, wie Unternehmen durch innovative Lösungen, digitale Technologien und strategische Partnerschaften ihren Energieeinsatz optimieren, Treibhausgase reduzieren und gleichzeitig ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken können. Unter den Nominierten sind kleine und große Unternehmen unterschiedlicher Branchen vertreten, von der Stahlindustrie über den Maschinenbau bis hin zu Energieversorgung und öffentlichen Unternehmen.

Corinna Enders, Vorsitzende der Geschäftsführung der dena: „Die Projekte machen deutlich: Innovatives unternehmerisches Handeln ist entscheidend für eine erfolgreiche Energiewende und ein zentraler Treiber für wirtschaftliche Stabilität und Wachstum. Mit dem dena Energy Award möchten wir diese Best Practices sichtbar machen und andere Unternehmen ermutigen, ähnliche Wege zu gehen.“

Die nominierten Lösungen setzen auf Elektrifizierung, Bereitstellung von Prozesswärme, erneuerbare Energien, Abwärmenutzung oder digitale Steuerungssysteme und zeigen, wie dies gewinnbringend umgesetzt werden kann: Sie senken Betriebskosten, reduzieren den Energieverbrauch und stärken die Wettbewerbsfähigkeit. Die nominierten Unternehmen in den einzelnen Kategorien sind:

Kategorie 1: Move forward! – Integrierte Strategien und Maßnahmen für Klimaneutralität

  • ESF Elbe-Stahlwerke Feralpi GmbH: Deutschlands erstes emissionsfreies Walzwerk im Scope 1
  • LEONHARD KURZ Stiftung & Co. KG / ENERGYNEST AS: Power-to-Heat mit Hochtemperaturspeicherung
  • traceless materials GmbH / SPH Sustainable Process Heat GmbH (Teil von Copeland): Hochtemperatur-Wärmepumpe für die Produktion von Biomaterialien

Kategorie 2: Go smart! – Energieeffizienz durch Technologien und Digitalisierung

  • Flughafen München GmbH: Elektrische Kälteerzeugung in Verbindung mit Photovoltaik und digitalem Zwilling
  • TRUMPF SE + Co. KG / ETA-Solutions GmbH: Integrierte Energiesystemplanung beim Neubau einer Produktionshalle
  • Takeda Manufacturing Austria AG / AIT Austrian Institute of Technology GmbH / SPH Sustainable Process Heat GmbH (Teil von Copeland): Kaskadierte Hochtemperatur-Wärmepumpe zur Dampferzeugung „AHEAD“

Kategorie 3: Act together! – Zusammenarbeit für wirksame Energieeffizienz- und Klimaschutzprojekte

  • DIN Forsyning A/S / Everllence Schweiz AG: Meerwasser-Großwärmepumpe zur Wärmeversorgung im Fernwärmenetz
  • Steag Iqony Group / TRIMET Aluminium SE: Fernwärmeversorgung durch Einbindung von Abwärme aus einer Aluminiumhütte
  • GASAG Solution Plus GmbH / Gewobag ED Energie- und Dienstleistungsgesellschaft mbH / PASM Power and Air Solutions Management GmbH (100%ige Tochter der Telekom): Nutzung von Rechenzentrumsabwärme im Wohngebäudekomplex Pallasseum

Mit dem Pioneer Award wird unter den Bewerbungen ein Sonderpreis für ein kleines oder mittleres Unternehmen verliehen. Der Preis ist mit von 5.000 Euro dotiert (davon 3.000 Euro für den Gewinner und je 1.000 Euro für die zwei weiteren Nominierten). Der Gewinner wird per Publikumsentscheid auf dem Kongress bestimmt. Die Online-Abstimmung ist ab Mitte Oktober möglich. Für diesen Preis sind nominiert:

  • Schwarzbräu GmbH / encentive GmbH in Kooperation mit Bayernwerk Netz GmbH: KI-basierte Energiesteuerung
  • August Weckermann KG: Entwicklung eines nahezu klimaneutralen Energiekonzepts mit eigener Wasserstofferzeugung
  • Nanno Janssen GmbH: Elektrifizierung der Speditionsflotte und Errichtung der Ladeinfrastruktur

Quelle: dena