7. Januar 2026

Cureus-Systempflegeimmobilie erhält DGNB-Basiszertifikat – Nachhaltigkeit bestätigt

Hamburg (pm) – Die Fachleute der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB) erkennen die hohe nachhaltige Bauqualität nach dem Cureus-Systemansatz an. So wurde dieser spezielle Ansatz zur Planung und zum Bau von stationären Pflegeeinrichtungen nun getreu dem DGNB-Motto „Nachhaltigkeit in Serie“ im Rahmen der Mehrfachzertifizierung basiszertifziert. Alle Elemente aus dem Cureus-Ansatz fußen auf der Cureus-Standardbaubeschreibung, die im Rahmen dieses Prozesses im Mittelpunkt stand.

Auf Grundlage der Basiszertifizierung stellt Cureus die nachhaltige Ausführung seiner Projekte sicher und kann nun die einzelnen Bauvorhaben vereinfacht und damit zügiger und kosteneffizienter in Bezug auf Zertifizierungsgebühren und Auditgebühren nach den Maßgaben der DGNB zertifizieren lassen. Am Ende entstehen vor allem mit Blick auf die Nutzer eine höhere Gebäude- und Ausbauqualität durch eine nutzerfreundliche, energieeffiziente und schadstoffarme Bauweise, was nicht zuletzt auch der Umwelt zugutekommen wird.

„Unser auf Standardisierung und Effizienz ausgerichteter Ansatz bringt nun auch hier deutliche Zeit- und Kostenvorteile und liefert ein weiteres Beispiel für Skalierbarkeit“, erläutert Christian Möhrke, CEO der Cureus und ergänzt: „Wir reduzieren damit den Dokumentationsaufwand für die einzelnen Projekte bei der DGNB und bei uns erheblich. Besonders freut uns, dass wir unsere Standardbaubeschreibung nur in überschaubarem Maße an die Erfordernisse der DGNB anpassen mussten, was für uns bedeutet, dass wir schon zuvor nachhaltige Gebäude auf hohem Niveau geplant und gebaut haben.“

Ablauf der Basiszertifizierung

Die Basiszertifizierung ist ein mehrmonatiger Prozess, der gemeinsam mit versierten Fachplanern aus dem Partnernetzwerk der Cureus und der DGNB durchlaufen wurde. Cureus arbeitete hierfür mit den Spezialisten der iproplan® Planungsgesellschaft mbH aus Chemnitz zusammen. Der Zertifizierungsprozess beginnt mit der Vorbesprechung und Projektanmeldung, verläuft über die Abstimmung der Rahmenbedingungen und Einreichung der Unterlagen und Nachweise. Am Ende stehen das Basiszertifikat und ein dazugehöriges Pflichtenheft. Betrachtet werden im Rahmen dessen ökonomische, technische, prozessuale, soziale und ökologische Kriterien. Zentrales Element ist hierbei die Standardbaubeschreibung der Systempflegeimmobilie, die in nur überschaubarem Maße an die Vorgaben der DGNB angepasst werden musste. Sie gibt zum Beispiel einen Überblick über die beim Neubau verwendeten Materialien, spezifiziert Gebäudekomponenten der Ausstattung (bspw. Beheizung, Lüftung, Armaturen etc.) oder das Betriebskonzept und Qualitätsmaßnahmen (bspw. Blower-Door-Test, Luftqualitätsmessung, Schallschutzmessungen etc.) im Rahmen der Projekterstellung.

Parallel zur Basiszertifizierung erfolgte bereits die Erstellung des projektspezifischen DGNB-Pflichtenheftes auf der Grundlage des Basiszertifikats. Hierin werden Form, Art und Umfang der noch erforderlichen Dokumentationen für die Zertifizierung der nun folgenden Einzelbauprojekte festgelegt. Danach kann der beschleunigte Zertifizierungsprozess für diese beginnen, in dem dann nur noch einige Einzelheiten in individueller Abstimmung mit der DGNB zu durchlaufen sind.

Weitere Informationen zur Basiszertifizierung finden sich hier bei der DGNB: DGNB System: Mehrfach- und Serienzertifizierung | DGNB.

Über Cureus und den Systemansatz

Cureus ist ein auf stationäre Pflegeimmobilien spezialisierter Bestandshalter, der für sein eigenes Portfolio neu baut und dieses aktiv managt. Das Unternehmen ist seit Mitte 2022 Mitglied der DGNB. Mit dem innovativen Ansatz der Systempflegeimmobilie hat das Unternehmen einen einzigartigen, optimierten und skalierbaren Standard entwickelt, der für den Pflegebetrieb höhere Wirtschaftlichkeit und geringere Betriebskosten mit verbesserten Wohnbedingungen und gesteigerter Servicequalität vereint. Der Fokus liegt klar auf den Bedürfnissen der Betreiber, der Bewohner und des Pflegepersonals. Der Systemansatz umfasst Richtlinien für die Immobilie selbst, ebenso wie ein festes Partnernetzwerk und standardisierte Prozesse, die letztlich die Richtschnur vom Grundstückskauf über die Bauphase bis zur langfristigen Begleitung der Gebäude sind. So sind die baulichen Prozesse und alle Objekte von innen nach außen optimiert: Dies betrifft beispielsweise die Größe und Anordnung von Räumen zur Optimierung von Flächen und Laufwegen. Auch die bauseitige Ausstattung ist unter Nutzenaspekten durchdacht: Flure erhalten grundsätzlich Tageslicht, jedes Zimmer verfügt über bodentiefe Fenster und die modernen Bäder und Fensteranordnungen folgen dem immer gleichen standardisierten Systemansatz. Bei der Architektur und Fassadengestaltung wird dennoch großen Wert auf Individualität und höchste Qualität gelegt, um sich in das jeweilige Projektumfeld optimal einzupassen. Nachhaltige Aspekte spielen sowohl im Hinblick auf die langfristige Wirtschaftlichkeit eines Pflegeheims als auch auf seine Auswirkungen auf die Umwelt eine wesentliche Rolle. So werden beispielsweise für alle Objekte der KfW-40-Standard und oft auch das DGNB-Zertifikat in Silber angestrebt. Die gebündelte Beschaffung, unter anderem von Bodenbelägen oder Aufzugsanlagen, sorgt ferner für Kostensynergien. Langfristige, mehrere Objekte umfassende Wartungsverträge reduzieren zusätzlich die Kosten des späteren Betreibers. Durch die ständige Überprüfung und Optimierung dieses Systemansatzes kann die Erstellung bedarfsgerechter Immobilien garantiert werden.

Quelle: Cureus GmbH