16. Oktober 2019

caspar.schmitzmorkramer: GERMAN DESIGN AWARDS 2019

Erfolgreicher Jahresauftakt für caspar.schmitzmorkramer - zwei Vorzeige-Projekte wurden mit dem German Design Award 2019 ausgezeichnet.

Köln (pm) – Die Neuaufstellung des Architekturbüros caspar.schmitzmorkramer ist erfolgreich umgesetzt. Das 80-köpfige Team um Caspar Schmitz-Morkramer und Co-Geschäftsführer Christoph Wolf bearbeitet bundesweit und international Projekte, die sich mit Zukunftsfragen, der Aufwertung von Städten und öffentlichem Raum beschäftigen. Zwei ihrer Projekte, die während der Ära „meyerschmitzmorkramer“ vom Kölner Büro bearbeitet wurden, erhielten den begehrten German Design Award für herausragende Designqualität in den Kategorien Architektur und Interior.

„Special Mention“ in der Kategorie Architecture: Coeur Cologne. Klare Haltung im Herzen von Köln
Der Haupteingang des Coeur Cologne, der sich als viergeschossiges Stadtfenster in das Fassadenraster einfügt und als glasüberdecktes Atrium in der Tiefe des Gebäudes fortsetzt. Foto: HGEsch, Hennef
Der Haupteingang des Coeur Cologne, der sich als viergeschossiges Stadtfenster in das Fassadenraster einfügt und als glasüberdecktes Atrium in der Tiefe des Gebäudes fortsetzt. Foto: HGEsch, Hennef

Mit dem Coeur Cologne hat Köln im Herzen der Stadt einen wertvollen Stadtbaustein zur Fassung des Bahnhofsvorplatzes erhalten. Von der HRS Group als neue Firmenzentrale bezogen, ersetzt der repräsentative Neubau der Allianz Real Estate eine Gruppe älterer Gebäude, die den Anspruch des Hauptbahnhofs auf ein hochwertiges Gegenüber nicht mehr erfüllen konnten. Der fünf- bis siebengeschossige Neubau zeigt auf der Bahnhofsseite eine ruhige, großzügig strukturierte Ansicht mit klarer Lesbarkeit. Sauber nimmt er die Blockränder des dreieckigen Grundstücks auf. Die Hülle mit der fein ausgebildeten, flachen Aluminiumrasterfassade strahlt Homogenität aus. Sie verleiht der Domstadt eine neue, repräsentative Visitenkarte an markanter Stelle.

Special Mention in der Kategorie Interior Architecture Selection: Cecilienallee, Düsseldorf. Ästhetik der 50er Jahre erhalten.
Cecilienallee- typisch für die 50er Jahre zeigt sich die Architektur: ein streng tektonischer Aufbau in Stahlskelettbauweise, der durch viel Glas Transparenz und Leichtigkeit erzeugt. Foto: HGEsch, Hennef
Cecilienallee- typisch für die 50er Jahre zeigt sich die Architektur: ein streng tektonischer Aufbau in Stahlskelettbauweise, der durch viel Glas Transparenz und Leichtigkeit erzeugt. Foto: HGEsch, Hennef

Das ehemalige US-Generalkonsulat in Düsseldorf, das 1953 nach den Plänen des legendären Büros SOM, Skidmore, Owings & Merrill aus den USA, gebaut wurde, ist von Caspar Schmitz-Morkramer sensibel transformiert und in Stand gesetzt worden. Die Architektur des Gebäudes ist typisch für die 50er Jahre, filigran und aufgeständert. „Der Bau hatte funktionale Probleme. Die Fensterfassade war nicht dicht, die Akustik innen schlecht, der Zustand ließ moderne Büroarbeitsplätze nicht mehr zu“, erinnert sich Caspar Schmitz-Morkramer, Architekt und Gründer von caspar.schmitzmorkramer. So wurde die Fassade nach energetischen Standards originalgetreu nachgebaut, historische Verkleidungen wiedereingesetzt, so dass die Ästhetik der 50er Jahre erhalten blieb. Besonderes Augenmerk wurde auf die Gestaltung des Interiors gelegt. Die Architekten verweisen mit pointiert gestalterischen Gesten bewusst auf den Stil der Nachkriegsmoderne.

Ebenso mit dem German Design Award ausgezeichnet wurden: als Winner in der Kategorie Interior Architecture die DVAG Frankfurt und als „Special Mention“ in der Kategorie Architecture die Taunusanlage 8 in Frankfurt, von meyerschmitzmorkramer. Beide wurden durch das Frankfurter Büro umgesetzt.

Pressemitteilung: caspar.schmitzmorkramer