25. Juli 2024

Buwog-Podcast #37: Wohnen im Alter: Bauen für spezielle Bedürfnisse

Jörg Fischer (r.) und Stefan Drees sind geschäftsführende Gesellschafter der Feddersen Architekten und im Interview im BUWOG-Podcast. Foto: Torsten Hahn


Anzeige – Die demografische Entwicklung stellt unsere Gesellschaft vor großen Herausforderungen im Bereich des Wohnens im Alter. Diese Thematik wird in der aktuellen Folge des BUWOG-Podcast diskutiert: Wie kann die Teilhabe älterer Menschen gefördert werden und welche Rolle spielt dabei die Architektur?

Jörg Fischer und Stefan Drees, geschäftsführende Gesellschafter der Feddersen Architekten, bringen innovative Ansätze zur Gestaltung altersgerechter Wohnräume ein. Und verdeutlichen die Relevanz des Themas: „Allein in Deutschland fehlen etwa 2,2 Millionen altersgerechte Wohnungen. Diese Lücke betrifft nicht nur den reinen Komfort, sondern auch nicht weniger als die gesellschaftliche Integration älterer Menschen und solcher mit speziellen Bedürfnissen.“ Es geht also nicht nur um bauliche Aspekte einzelner Wohnungen. Sondern vielmehr auch um ein Wohnumfeld, das ein selbstbestimmtes Leben und ein würdevolles Altern ermöglicht, auch wenn die Mobilität und Selbstversorgung mit den Jahren doch nachlassen mögen.

Architektur mit wertschätzender Haltung

Die Architekten Fischer und Drees erläutern in dieser Folge des BUWOG-Podcast die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen sowie neue Perspektiven zum Wohnen im Alter. Ihr Büro hat 40 Jahre Erfahrung und ist auf Immobilien für Pflege, Krankenhäuser und das Gesundheitswesen spezialisiert. Es hat beispielsweise auch ein Gebäude speziell für Seniorinnen und Senioren im Quartier BUWOG SPEICHERBALLETT konzipiert.

Mit ihren Entwürfen und Projekten setzen die Architekten auf eine „wertschätzende und inkludierende Gestaltung“. Und: Sie streben nach zukunftsorientierten Konzepten, die allen Nutzern ein selbstbestimmtes Leben in zeitgemäßem Wohnkomfort ermöglichen.

Dabei spielt die Gestaltung nach den Kriterien des „Universal Design“ eine besondere Rolle, die wie Architekten im Interview ausführen.

Gutes Wohndesign ohne Stigma

Das sogenannte Universal Design zielt darauf ab, Gebäude und Umgebungen so zu entwickeln, dass sie für Menschen aller Altersgruppen und Fähigkeiten gleichermaßen zugänglich sind.
Ein praktisches Beispiel hierfür ist die Entwicklung von barrierefreien Badezimmern. Früher waren ebenerdige Duschen nur als spezifische Merkmale für die Nutzung mit dem Rollstuhl bekannt. Heute sind ebenerdige, geräumige Duschen in modernen Bädern der Standard und stehen gleichsam für Komfort und für gutes Design unabhängig von körperlichen Einschränkungen.

Das Advita-Haus der Feddersen Architekten ist Teil des eines BUWOG-Quartiers in Berlin. Foto: BUWOG

Mehr zum Thema „Wohnen im Alter“ und das Bauen für spezielle Bedürfnisse im BUWOG-Podcast auf https://buwog.podigee.io/39-wohnen-im-alter

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