25. Mai 2024

BImA baut moderne Appartements in Munster


Bonn/Munster (pm) – Mit rund 7.000 stationierten Soldatinnen und Soldaten ist Munster der größte Standort des deutschen Heeres und der viertgrößte der Bundeswehr. Mit dem Neubau von mehr als 70 modernen Appartements entlastet die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) den Wohnungsmarkt der niedersächsischen Stadt aktiv. Die Arbeiten am Klappgarten in der Nähe der Hindenburg-Kaserne beginnen Mitte des Monats. Ende 2026 sollen die drei Wohngebäude fertig sein.

Die neuen Appartements werden hohen energetischen Standards entsprechen und mit moderner Technik ausgestattet. Die komplett barrierefreien Wohnungen verfügen über eine Größe von 30 bis 60 Quadratmetern und sind im Erdgeschoss zudem rollstuhlgerecht. „Mit den neuen Ein- bis Zwei-Zimmerwohnungen vervierfachen wir an dieser Stelle unser Angebot an bezahlbarem Wohnraum im Rahmen der Wohnungsfürsorge des Bundes“, hebt BImA-Vorstandsmitglied Paul Johannes Fietz hervor und ergänzt: „Wenn wir von der Zeitenwende sprechen, ist damit auch eine Ausweitung der zivilen Infrastruktur rund um Bundeswehrstandorte verbunden.“

Neuer Blickfang in der Innenstadt

Bevor der Bau der drei neuen Appartementgebäude inklusive einer Tiefgarage beginnen kann, müssen jedoch zuerst die bestehenden Gebäude mit ihren 18 Wohnungen zurückgebaut werden. Diese Arbeiten beginnen voraussichtlich Mitte Mai und enden im Herbst dieses Jahres. Ab Mitte 2025 startet dann der Neubau, der Ende 2026 fertiggestellt sein soll.

„Leider lässt es sich nicht verhindern, dass ein so großes Bauprojekt Lärm und Staub mit sich bringt. Wir bitten die Anwohnerinnen und Anwohner dafür bereits jetzt um ihr Verständnis und bemühen uns, etwaige Beeinträchtigungen auf ein Minimum zu reduzieren“, sagt Thies Langholz, Leiter der BImA-Wohnraumoffensive. Nach Fertigstellung sei die Munsteraner Innenstadt um einen Blickfang reicher, ist er zuversichtlich. „Mit den neuen Appartementgebäuden im Rahmen unserer Wohnraumoffensive verbessern wir nicht nur das Wohnungsangebot in der Stadt, sondern hoffen auch, die Verbundenheit zwischen der Bevölkerung und der Bundeswehr weiter zu stärken.“

Quelle: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA)