30. November 2021

BDA Mittelhessen vergibt zum zweiten Mal Studierendenförderpreis

Frankfurt am Main (pm)  -Der BDA Mittelhessen vergibt zum zweiten Mal den hessenweit ausgelobten Studienpreis des BDA Hessen an der Technischen Hochschule Mittelhessen THM in Gießen.

Die Jurymitglieder Claudia Moser, Eckehart Müller und Frank Dorbritz wählten drei PreisträgerInnen mit ihren Semesterarbeiten in den Bereichen Master Architektur und Bachelor Architektur aus.

Die offizielle Preisübergabe findet im Rahmen der Absolventenfeier der THM am 10. November 2020 ab 18 Uhr virtuell statt.

 

Auszeichnung Bereich Master Architektur

  • Gewonnen hat die Arbeit „FINA Parkhaus Gießen“ von Greta Romberger und Johanna Wagner.

Die Aufgabe, die von Prof. Bartosz Czempiel betreut wurde, war das bestehende FINA Parkhaus in innerstädtischer Lage, welches sich derzeit abweisend und unattraktiv darstellt, durch Umgestaltung und Überarbeitung seiner Wirkung auf den Stadtraum und architektonisch aufzuwerten.

Den Verfasserinnen ist dies überzeugend gelungen. Auch wenn die vorgesetzte Fassadenkonstruktion im Detail bewusst technische und konstruktive Elemente verwendet und damit den funktionalen Charakter des Gebäudes unterstreicht, wirkt sie in der Gesamtansicht als transparente, hochelegante Haut. Dabei gelingt gleichwohl die wohlproportionierte, horizontale Zonierung des Baukörpers. Auch in der Bearbeitungstiefe wird die, den Funktionen angemessene hohe Qualität in der Detailausbildung, durchgehalten. Durch die dargestellte Fassadenaufwertung kann aus einem über Jahrzehnte vernachlässigten Ort ein markanter und positiv besetzter städtebaulicher Orientierungspunkt werden.

Mit der gewählten Art der Darstellung gelingt es den Verfasserinnen, die Dynamik und die Entwurfsqualität überzeugend zu vermitteln.

 

Auszeichnung Bereich Bachelor Architektur

  • Gewonnen hat die Arbeit „Treppenstudio in den Bergen“ von Frederik Mihr.

Die Aufgabe, die von Prof. Nikolaus Zieske, Prof. Jürgen Hauck und Prof. Bartosz Czempiel betreut wurde, war für einen Treppenverkaufsraum ein Gebäude zu entwickeln, das an den Wochenenden auch als Ferienhaus genutzt werden kann. Vorgegeben war ein schmaler, hoher Baukörper, bei dem alle Fassaden dem goldenen Schnitt folgen sollten. Im Gebäude mussten sechs unterschiedliche Treppenarten organisiert werden.

Indem der Verfasser diese abstrakte Aufgabe vollständig gelöst hat, entwickelt sein Entwurf darüber hinaus eine abwechslungsreiche Raumkomposition, die auch nach außen hin eine in sich schlüssige und interessante Baukörperskulptur darstellt.

Über die unterschiedlichen Halbgeschosse werden Lufträume und Blickbeziehungen ermöglicht, die das Gebäude erfahrbar machen und abwechslungsreich gestalten.

Die gradlinige und eindeutige Darstellung entspricht der kraftvollen Entwurfssprache.

 

Pressemitteilung: BDA-Gruppe Mittelhessen