11. Januar 2026

BDA gewinnt Kammerwahl der Architektenkammer NRW

Düsseldorf (pm) – 
Der Landesverband des Bund Deutscher Architektinnen und Architekten BDA NRW geht aus der Wahl zur XIII. Vertreterversammlung der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen als stärkste Liste hervor und erhält damit ein eindeutiges Mandat, die berufspolitische Ausrichtung der Kammer in den kommenden Jahren maßgeblich mitzugestalten.

Am 4. Dezember wurde das Ergebnis der Kammerwahl zur Architektenkammer Nordrhein-Westfalen bekannt gegeben: Der BDA konnte sich als führende Kraft im Architektenparlament in NRW positionieren. Mit den gewonnenen Sitzen in der Vertreterversammlung wird der Verband in eine zentrale Verantwortung für die künftige Berufspolitik und die strategische Ausrichtung der Kammer gestellt.

Spitzenvertreterinnen und -vertreter des BDA in Nordrhein-Westfalen werten den Wahlerfolg als Bestätigung eines klaren, inhaltlich profilierten Kurses, der die gesellschaftliche Verantwortung von Architektur und Planung betont.

Mit dem Wahlausgang erhält der BDA ein starkes Mandat sich noch wirkungsvoller für die gesellschaftliche Relevanz des Planens und Bauens, die Baukultur, den Klimaschutz sowie einen qualitätvollen Wohnungsbau einzusetzen. Auch spiegelt das Ergebnis den Wunsch vieler Architektinnen und Architekten wider, eine faire Vergabepraxis für planerische Leistungen in den Mittelpunkt der Kammerarbeit zu rücken, für die sich der BDA immer wieder eingesetzt hat.

„Wir verstehen die hohe Unterstützung durch die Wählerschaft als eindeutigen Auftrag, uns für eine lebendige und starke Kammer einzusetzen – eine Kammer, die Orientierung gibt, Impulse setzt und Brücken baut“, versichert die BDA-Spitzenkandidatin Dagmar Grote.

Zugleich verschiebt sich mit dem starken Abschneiden des BDA das Kräfteverhältnis innerhalb der Vertreterversammlung. Damit eröffnet sich für die kommende Legislatur die Chance, Schwerpunkte in der Kammerarbeit neu zu setzen und auf interdisziplinäre und generationenübergreifende Perspektiven auszurichten.

„Wir brauchen eine Architektenkammer 4.0 – offen für junge Stimmen, vielfältig, digital, sozial, verantwortungsvoll.“ So formulierte es Prof. Juan Pablo Molestina der damalige BDA-Landesvorsitzende schon Anfang des Jahres.

Die Architektenkammer NRW ist das Forum der beruflichen Selbstverwaltung, in dem der BDA eine noch prägendere Rolle übernehmen wird. Für die Architektenschaft in Nordrhein-Westfalen eröffnet sich die Perspektive auf eine Kammerarbeit, die die Belange der Planenden mit hoher fachlicher Kompetenz und klarer Haltung in den öffentlichen Diskurs einbringt. Der BDA will sich stark machen für Zukunftsthemen wie klimaneutrales Bauen, den Umgang mit dem Bestand, die soziale Verantwortung der Planung sowie Nachwuchsförderung, Diversität im Beruf und die Stärkung der Belange praktizierender Architektinnen und Architekten.

In der konstituierenden Sitzung der neuen Vertreterversammlung wird sich Dagmar Grote für das Amt der Kammerpräsidentin zur Wahl stellen.

Quelle: B  D  A  Nordrhein-Westfalen