1. Oktober 2022

Bauen im Bestand: Masterstudierende der FH Potsdam präsentieren Projektarbeiten zur Gutsanlage Börnicke in Bernau

Masterstudierende der Bauerhaltung und des Bauens im Bestand präsentieren am 20. April die Ergebnisse des Masterprojektes P3 - Planen im Bestand - im „Ofenhaus“ in Bernau bei Berlin.

: Projektarbeit zur Gutsanlage Börnicke (Hofansicht) von den Masterstudierenden Miriam Barandat, Shari Drubel, Dominik Hoffmann, Pauline Lehmann, Johanna Schwab

Potsdam (pm) – Objekt des Praxisprojektes der Studierenden, die 2021 mit dem Master-Studium begannen, war die Gutsanlage Börnicke, die neben dem privaten Schloss Börnicke (erbaut von Bruno Paul für Paul von Mendelsson-Bartholdy) im Besitz der Stadt Bernau ist. So findet die Projektvorstellung in der Stadt Bernau statt.

Die Studierenden zeigen in vier Gruppen ihre umfassenden Planungen zum Areal, ihre vertiefenden Bearbeitungen zu den einzelnen Häusern und ihre konstruktiven Ausarbeitungen von Detailaufgaben. Jede Gruppe hat einen anderen Schwerpunkt der Nutzung gewählt. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der unteren Denkmalpflegebehörde Barnim, Herrn Robert Wohlfeil, und der Stadt Bernau bearbeitet. An der FH Potsdam wurde das Projekt von Prof. Silke Straub-Beutin und von Prof. Dr. Jörg Röder betreut.

Präsentation im Ofenhaus Bernau

Die Präsentation beginnt am 20. April um 16:00 Uhr im Ofenhaus, Weinbergstraße 3, 16321 Bernau und endet etwa um 19:00 Uhr. Zur Präsentation sind alle eingeladen, die Interesse am Thema „Bauen im Bestand“ und der Erhaltung von Baudenkmalen haben. Vor Ort gibt es nicht nur Einblicke in das Projekt, sondern auch die Möglichkeit mit Studierenden ins Gespräch zu kommen und den Masterstudiengang Bauerhaltung und Bauen im Bestand kennenzulernen.

Masterstudiengang Bauerhaltung und Bauen im Bestand

Der Studiengang Bauerhaltung und Bauen im Bestand reagiert auf die Spannung zwischen historischer Baukonstruktion und modernen Nutzungsanforderungen. Für einen adäquaten Umgang mit Bestandsbauwerken vermittelt er neben Kenntnissen über historische Konstruktionen und Materialien sowie Verständnis für denkmalpflegerische Zielstellungen ein umfangreiches Wissen über Techniken und Methoden zum Erhalt von Gebäuden und zu deren Anpassung an heutige Bedürfnisse aus bauphysikalischer, planerischer und konstruktiver Sicht. Der Master startet jährlich zum Sommersemester und kann in Voll- oder Teilzeit absolviert werden.

 

Pressemitteilung: Fachhochschule Potsdam