13. Juli 2024

Aufstockung bringt mehr Räume für Architektur-Studiengang an Hochschule Koblenz

Architekt Ernst Eichler, Leiter der LBB-Niederlassung Koblenz Reinhard Simon, Präsident der Hochschule Koblenz Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran, Projektleiter beim LBB Aloisius Kegler. (c) Hochschule Koblenz

Koblenz (pm) – Die seit Jahresbeginn laufende Aufstockung des Gebäudeteils M der Hochschule auf dem RheinMoselCampus Koblenz, in dem Werkstätten und Labore für die Fachbereiche bauen-kunst-werkstoffe sowie Ingenieurwesen untergebracht sind, ist das dritte Bauprojekt auf der Grundlage eines Architektenwettbewerbs für den ab 1998 bezogenen Hochschulstandort an der Konrad-Zuse-Straße. Bisher ist das Gebäude M größtenteils eingeschossig. Der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (Landesbetrieb LBB) erweitert derzeit die Dachkonstruktion. Die zu zwei Dritteln verbliebene, bisher noch offene Fläche im ersten Obergeschoss wird überdeckt und mit einer Fensterfront umschlossen. Damit entsteht eine zusätzlich nutzbare, multifunktionale Fläche von rund 680 Quadratmetern.

Die zusätzlichen Flächen dienen zur qualitativen Verbesserung der Lehre im Fachbereich bauen-kunst-werkstoffe. Hier wird in der Fachrichtung Architektur künftig ein innovatives Lehrkonzept umgesetzt, bei dem Lehrende und Studierende enger und innovativer zusammenarbeiten. „Lehrende und Studierende werden in einen großen, flexiblen Arbeitsbereich umziehen, der multifunktional genutzt werden kann. Dadurch wird der Kontakt insbesondere bei Projektarbeiten deutlich intensiviert“, betont Prof. Dipl.-Ing. Ulof Rückert, Architekturprofessor an der Hochschule Koblenz und Prodekan des Fachbereichs. Die Studierenden können auf diese Weise besser und individueller betreut werden.

„Nach dieser Maßnahme kann die Hochschule völlig neue Lehrkonzepte umsetzen, die den Anforderungen moderner akademischer Lehre genügen“, so der Präsident der Hochschule Koblenz, Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran. Die Erweiterung betreffe grundsätzlich alle Fachbereiche, da durch die frei gesetzten Flächen der Architektur die Platzverhältnisse insgesamt entlastet würden.

Bereits bei der Planung zum Bau des 2008 fertiggestellten Gebäudes M wurde vorausschauend eine spätere Aufstockung vorbereitet, um auf die weiterhin steigenden Studierendenzahlen reagieren zu können.  Die Gesamtkonstruktion ist so ausgelegt, dass wesentliche Teile und Knotenpunkte des Stahltragwerks für die Aufstockung bereits vorhanden sind.

Der Leiter der LBB-Niederlassung Koblenz, Reinhard Simon, dankte der Hochschule für die gute Kooperation in allen Projektphasen. „Wegen der vorausschauenden Planung müssen wir für die Aufstockung keine größeren Eingriffe in die Bausubstanz vornehmen. Die Auswirkungen auf den Lehrbetrieb können dadurch im verträglichen Rahmen gehalten werden.“

Pressemitteilung: Hochschule Koblenz