3. Juni 2026

Galerie im Herzen der Mischnutzungsentwicklung Changfeng öffnet für die Öffentlichkeit

London (abki) – Jia Art, eine neue Galerie von Foster + Partners, hat ihre Türen geöffnet. Das Gebäude ist ein integraler Bestandteil des konzeptionellen Masterplans der Praxis für die Mischnutzungsentwicklung Changfeng im Shanghaier Stadtbezirk Putuo. Auf dem kürzlich fertiggestellten südlichen Grundstück der Entwicklung gelegen, befindet sich die Galerie am Schnittpunkt zweier Hauptachsen und bildet das soziale Herz des Ensembles.

Norman Foster, Gründer und Executive Chairman von Foster + Partners, sagte: “Jia Art is a project that demonstrates the significance of embedding art and culture in our cities. It will bring life to the public spaces, nurturing a sense of community identity, while playing an important role in integrating our new Changfeng development into the wider fabric of Shanghai.”

Gerard Evenden, Studioleiter bei Foster + Partners, sagte: “We are delighted to celebrate the opening of Jia Art. The gallery represents the heart of our Changfeng mixed-use development and will anchor the scheme as a vibrant new locale in Shanghai’s Putuo District. With its distinctive form, dynamic façade, and light-filled gallery spaces, the building gives back to the district and supports the development’s community ethos.”

Jia Art umfasst 5.000 Quadratmeter flexible Flächen für Ausstellungen, Veranstaltungen und Bildung und bietet einen zentralen Ort, an dem die lokale Gemeinschaft zusammenkommen und Ideen austauschen kann. Die Galerie zeigt eine Mischung aus zeitgenössischer Kunst und traditionelleren Werken und besteht aus zwei Gebäuden, die durch ein zweigeschossiges Atrium verbunden sind. Das nördliche Gebäude beherbergt die Hauptausstellungsflächen, während das südliche Gebäude Räume für Gastronomie und zusätzliche Ausstellungsflächen sowie einen Bereich für Vorträge enthält.

Die Gestaltung ist von den im lokalen Changfeng-Park gefundenen spring blessing flowers inspiriert, wobei die Form der Galerie vier Blütenblättern nachempfunden ist. Die Blütenblätter wachsen aus dem Gebäudesockel heraus, schwingen nach oben und außen und bilden das Dach. Natürliches Licht fällt über ein zentrales Glasoberlicht in die Atrien und Ausstellungsräume der Galerie und fügt sich nahtlos in die Blütenform ein.

John Blythe, Senior Partner bei Foster + Partners, ergänzte: “Drawing on the geometry of a blossoming flower, the gallery is characterised by its curvilinear form that appears to grow outwards from its centre. The building’s inherent symmetry establishes a sense of calm and balance in this fast-paced city.”

Die maßstäbliche Ausführung der Galerie steht im Einklang mit der Gesamtentwicklung und schafft für Besucher und Anwohner gleichermaßen eine warme und einladende Atmosphäre. Die Fassade verfügt über vertikal verlaufende Glasrohre, die sich entlang des Gebäudes nach oben ziehen, sowie über eine gebogene Rückverkleidung aus spiegelpoliertem Edelstahl. Die Rohre reflektieren tagsüber das Tageslicht und können nachts beleuchtet werden, um ein dynamisches und lebendiges Erscheinungsbild zu erzeugen. Paneele aus Ultra-High-Performance-Beton an der Westfassade verbessern die Privatsphäre.

Das zentrale Atrium ist durch seine markante geschwungene Form geprägt, die die äußere Gestalt des Gebäudes widerspiegelt. So entsteht eine kohärente Formensprache, bei der die Innenarchitektur mit dem äußeren Ausdruck in Resonanz tritt. Die Ausstellungsräume sind mit einer weichen, natürlichen Farbpalette gestaltet, die mit dem Blütenmotiv harmoniert.

Die Entwicklung Changfeng steht beispielhaft für einen „Live-Work-Play“-Ansatz im gemischt genutzten Städtebau und vereint Einzelhandel, Büros, bezahlbaren Wohnraum, öffentliche Einrichtungen, Kulturgebäude und Freiflächen für Erholung. Umfangreiche Landschaftsflächen auf der Westseite der Entwicklung werden mit dem größeren grünen Korridor des Stadtbezirks entlang des Flusses verbunden und unterstützen den Fokus des Projekts auf Wohlbefinden und Gemeinschaft.

Quelle: Foster + Partners · KI-gestützte Textaufbereitung · Redaktion: Architekturblatt