22. Mai 2026

Baukulturbericht 2026/27 „Gestalten“ an Bundesbauministerin Verena Hubertz übergeben

Übergabe Baukulturbericht mit Bundesstiftung Baukultur © Czybik & Schmid Media / Xander Heinl
Übergabe Baukulturbericht mit Bundesstiftung Baukultur © Czybik & Schmid Media / Xander Heinl

Potsdam (pm) – In einem gemeinsamen Termin hat Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur, den Baukulturbericht 2026/27 an Bundesbauministerin Verena Hubertz übergeben. Mit dem Thema „Gestalten – Prozesse, Bauen, Zusammenhalt“ soll darin zur Hauptfunktion des Prinzips Baukultur an die Regierung und das Parlament berichtet werden.

Verena Hubertz Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen: „Wie wir bauen, ist wie wir leben. Der Baukulturbericht 2026/27 macht deutlich: Gute Räume sind kein Luxus, sondern Grundlage für Lebensqualität, Zusammenhalt und zukunftsfeste Städte.“

Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur, betont die zentrale Bedeutung qualitätvoll gestalteter Räume für Gesundheit, Produktivität und Wohlbefinden und unterstreicht die Verantwortung des Bauens über individuelle Interessen hinaus: „Angesichts aktueller gesellschaftlicher und ökologischer Herausforderungen gilt es, Orte zu schaffen, an denen Menschen gut leben und sich begegnen können. Bauen muss über den privaten Nutzen hinaus auch dem Gemeinwohl dienen.“

Mit dem Baukulturbericht 2026/27 legt die Bundesstiftung Baukultur ihren siebten Bericht zur Lage der Baukultur in Deutschland vor. Bereits im Baukulturbericht 2024/25 mit dem Schwerpunkt „Infrastrukturen“ hatte die Stiftung auf die Notwendigkeit einer hochwertigen Gestaltung unserer gebauten Umwelt hingewiesen.

Der nun vorliegende Bericht knüpft daran an und beleuchtet die Voraussetzungen für qualitätvolles Planen und Bauen. Darüber hinaus werden die Auswirkungen unserer gebauten Umwelt auf den Menschen sowie auf das gesellschaftliche Zusammenleben analysiert. Der Baukulturbericht 2026/27 macht damit deutlich, dass Baukultur ein entscheidender Faktor für Lebensqualität, soziale Teilhabe und eine zukunftsfähige Gesellschaft ist.

Nach der Befassung des Bundeskabinetts soll der Baukulturbericht „Gestalten“ beim Konvent der Baukultur am 11. Juni 2026 in Potsdam erstmals öffentlich vorgestellt werden.

Über den Baukulturbericht

Im Turnus von zwei Jahren legt die Bundesstiftung Baukultur der Bundesregierung einen Baukulturbericht vor. Dieser bildet umfassend den Status zum Planen und Bauen in Deutschland ab und greift zudem ein aktuelles Schwerpunktthema auf. Das Konzept und die inhaltliche Ausrichtung wird von der Bundesstiftung Baukultur in offenen Werkstätten, Baukulturdialogen, Fachgesprächen und durch ergänzende Recherchen erarbeitet. Der Baukulturbericht enthält hieraus abgeleitete Erkenntnisse, gute Projektbeispiele und die Ergebnisse durchgeführter Umfragen. Durch Infografiken werden die Inhalte verständlich aufbereitet.

Die Erkenntnisse und Ergebnisse münden in konkrete Handlungsempfehlungen an die Politik und alle am Planen und Bauen beteiligten Akteure. Der allgemeinen Öffentlichkeit wird der Baukulturbericht 2026/27 „Gestalten“ am 11. Juni 2026 im Rahmen des Konvents der Baukultur in Potsdam vorgestellt.

Quelle: Bundesstiftung Baukultur