Pattensen (pm) – Bei der Mitgliederversammlung des Verbandes der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik e.V. (VDBUM) zu Beginn des VDBUM Großseminars im Feruar 2026 wurde Peter Schmid mit überwältigender Mehrheit zum Nachfolger des langjährigen Vorstandes Josef Andritzky gewählt. Schmid leitet den Gerätepark bei der Max Bögl Transport und Geräte GmbH. Anhand seines eigenen Lebenslaufes zeigt er auf, wie wichtig anwenderorientiertes Denken für Entwicklungen in der Maschinentechnik ist.
Auf unsere Branche kommt einiges an Arbeit zu und darüber sollten wir glücklich sein. Um diese Aufgaben zu bewältigen, gilt es mehr denn je, die Chancen und Potentiale unserer Zeit zu nutzen, auf der anderen Seite aber auch die Herausforderungen im Blick zu behalten und diese – wenn nötig – zu hinterfragen. Im optimalen Fall sind Künstliche Intelligenz, Autonomie und Robotik sowie alternative und effiziente Antriebssysteme die Antworten auf den zunehmenden Mangel an Fachkräften verbunden mit einem allgemeinen demografischen Wandel und steigenden Anforderungen der Kunden. Der Schlüssel liegt meiner Meinung nach darin, diese Möglichkeiten für die Bauprozesse effektiv anwendbar zu machen. Hier können wir als VDBUM aktiv mitwirken und sind als Stimme der Anwender gefordert. Eine Rolle, die ich in meiner neuen Aufgabe als Mitglied des Vorstands aktiv mitgestalten möchte.
Durch Kollegen, die bereits lange und intensiv mit und für den VDBUM arbeiten, habe ich 2016 als Teilnehmer des Patenprogramms beim Großseminar in Willingen die Möglichkeit erhalten, die Verbandsarbeit kennen und schätzen zu lernen. Das dort auffindbare Netzwerk hilft immens im beruflichen Alltag und bei der Lösung von Problemstellungen. Da ehrenamtliches Engagement auch im privaten Umfeld für mich eine wichtige Tugend ist, entschloss ich mich 2018 zur Mitarbeit im neu gegründeten Zukunftszirkel. Ich darf ihn seitdem als Fachbeirat im Kreise der Beiräte vertreten.
Nach einer Lehre zum Industriemechaniker sammelte ich als Geselle erste berufliche Erfahrungen, auf die ich bis heute aufbauen kann. 2010 qualifizierte ich mich zum Techniker des Maschinenbaus. Mit dem Antritt meiner Stelle bei der Max Bögl Transport und Geräte GmbH entfachte die Begeisterung für Baumaschinentechnik und die damit verbundenen Prozesse der Maschinen- und Bautechnik. Berufsbegleitend absolvierte ich noch die Weiterbildung zum technischen Betriebswirt. Von der Maschinentechnik des Spezialtiefbaus über den Sondermaschinenbau und eine erste leitende Funktion in der Krantechnik darf ich seit nun fast drei Jahren den Gerätepark bei Max Bögl leiten und dort zusammen mit meinen Kollegen eine Geräteflotte von rund 700 Eigengeräten verantworten.
Die Potentiale hin zu einer effektiveren und mehr Wertschöpfung schaffenden Baumaschinentechnik sind groß. Nun gilt es, diese in den Prozess zu bringen. Hierzu ist anwenderorientiertes Denken im Bindeglied zwischen Entwicklung und Anwendung unerlässlich. Diese Schnittstelle sollten wir ernst nehmen, moderieren, aber auch mit der erforderlichen Offenheit für neue Themen angehen und umsetzen.
Als neues VDBUM-Vorstandsmitglied freue ich mich auf Gespräche und Diskussionen zu dieser Thematik. Gelegenheiten dafür gibt es viele: Sie treffen mich oder meine Vorstandskollegen dieses Jahr auf den Messen IFAT, Ostbau, steinexpo, NordBau oder GaLaBau, wo wir mit Ständen vertreten sind oder gemeinsam mit Partnern Demo-Shows ausrichten, in denen der Nutzen für die Anwender im Fokus steht.
Quelle: Verbandes der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik e.V. (VDBUM)