8. April 2026

Von Dänemark lernen: Wanderausstellung an der HSB mit Vorzeigeprojekten der Stadtentwicklung

Von Dänemark lernen: Wanderausstellung an der HSB mit Vorzeigeprojekten der Stadtentwicklung eröffnet am 15. April
Eines der 28 ausgestellten Vorzeigeprojekte: Aus einer alten Industriehalle wurde in der Kommune Viborg das "Streetmekka". Dort können sich Jugendliche zu allen Tageszeiten treffen, um allerlei Sport- und Freizeitaktivitäten nachzugehen. So sollen der soziale und interkulturelle Austausch, die Kreativität und auch die individuelle Entwicklung der jungen Besucher gefördert werden. Jeder soll sich willkommen fühlen, teilzunehmen. © EFFEKT - Rasmus Hjortshøj

Bremen (pm) – Die Ausstellung „Lebenswerte Stadt“ zeigt eine Reihe gelungener Beispiele von Architektur und Städteplanung in Dänemark und wirft bewusst auch einen Blick auf Projekte außerhalb der größten Städte. Ergänzt wird die mit Recycling-Materialien produzierte Ausstellung mit Interviews und filmischen Eindrücken der Projekte. Als Kaleidoskop ganz unterschiedlicher Projekte will die Ausstellung gleichzeitig auch eine Anregung zur Diskussion sein: Was macht eigentlich die lebenswerte Stadt aus, für wen bauen wir und wer darf und kann mitmachen?

Die 28 „Best Cases” der dänischen Stadtentwicklung sind in sieben Ausstellungsthemen untergliedert, darunter: die Recycelte Stadt, die Bürger:innen und ihre Stadt, Freiräume und Stadtnatur, Stadt am Wasser, Stadt & Rad, die nachhaltige Stadt, Stadt & Kinder.

„Die Ausstellung zeigt Ansätze, wie auf die großen Herausforderungen reagiert werden kann, vor denen unsere Städte heute stehen. Städte müssen Begegnungsräume sein, die soziale Interaktion stärken und Rückzugsorte bieten“, erklärt Philipp Quack, Professor für Städtebau und Entwerfen an der School of Architecture der Hochschule Bremen.

„Der Wandel ehemaliger Hafengebiete eröffnet – wie hier in Bremen – die Chance, Städte wieder stärker ans Wasser zu bringen. Auch die strukturellen Veränderungen in unseren Innenstädten bieten Potenziale für eine Aufwertung. Entscheidend ist, schon vorhandene Räume weiterzuentwickeln: durch Entsiegelung und Begrünung als Antwort auf klimatische Veränderungen und durch eine Gestaltung, die den Wandel hin zu nachhaltiger Mobilität unterstützt. Besucher können in der Ausstellung sehen, wie dies in dänischen Städten auf ganz unterschiedliche Weise bereits erfolgreich umgesetzt wurde“, so der Stadtentwicklungsexperte weiter.

Realisiert wird die Wanderausstellung an der Hochschule Bremen, in Zusammenarbeit der School of Architecture Bremen, mit dem Bund Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA).

Vernissage am 15. April – Ausstellung bis 1. Mai

Zur Vernissage am Mittwoch, 15. April 2026 sind alle Interessierten herzlich willkommen. Ab 17:00 Uhr führen Birgitte Tovborg Jensen, Projektleiterin Kultur und Public Diplomacy der Königlich Dänischen Botschaft, sowie Prof. Philipp Quack in die Wanderausstellung ein.

Begleitet wird das Event von Grußworten durch Prof. Ulrike Mansfeld, Dekanin der Fakultät Architektur, Bau und Umwelt der HSB, und Claus Sesselmann vom Bund Deutscher Architektinnen und Architekten BDA.

Die Wanderausstellung „Lebenswerte Stadt – 28 X Stadtentwicklung in Dänemark“ ist bis einschließlich 1. Mai 2026 im Foyer des AB-Gebäudes der Hochschule Bremen am Campus Neustadt (Neustadtswall 30, 28199 Bremen) zu sehen. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 08:00 bis 18:00 Uhr.

Der Eintritt zur Vernissage sowie zu allen weiteren Öffnungszeiten ist frei.

Quelle: Hochschule Bremen (HSB)