Anzeige – Holz speichert CO2 und schafft ein gesundes Raumklima. Doch Schädlingsbefall, Trockenheit und Sturm bedrohen zunehmend die Holzernten. Das Startup TRIQBRIQ hat eine patentierte Lösung entwickelt, um Kalamitätsholz sinnvoll im Hausbau einzusetzen. Sogar Edeka baut mittlerweile Supermärkte damit.
Ob für Balken, Parkett oder Fenstern: Gut 61 Millionen Kubikmeter Holz werden jährlich hierzulande geerntet. Fast die Hälfte ist jedoch sogenanntes Kalamitätsholz, das meistens verbrannt wird. Kalamitätsholz bezeichnet Schadholz, also Holz minderer Qualität, welches zum Beispiel nicht perfekt astfrei oder für große tragende Balken im Bauen ungeeignet ist. Und davon gibt es immer mehr. Denn Wassermangel, Hitze, Borkenkäfer und Co haben Auswirkungen auf die Holzernte, die der Bauwirtschaft zur Verfügung steht.
Patentierte Lösung rettet Schadholz
Das Unternehmen TRIQBRIQ rettet dieses Kalamitätsholz und stellt es als hochwertige Holzbausteine zur Verfügung, sogenannte Briqs. Für diese patentierte Lösung wurde das Unternehmen mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet und hat einen echten Hit gelandet. Aktuell läuft die Expansion, selbst in Chile findet das TRIQBRIQ-Prinzip mittlerweile Anwendung. Experte Lewin Fricke erläutert im BUWOG-Podcast: „In Braunschweig ist schon ein ganzer Supermarkt realisiert worden. Deutschlands erster Supermarkt aus Holzbausteinen!“

250 Tonnen CO₂, gebunden im Edeka-Markt
Ein echter Mehrwert nicht nur für Edeka, sondern auch für die Klimabilanz. Berücksichtig man alle vorgelagerten Prozesse – vom Holzeinaschlag bis zum Transport – dann werden pro Quadratmeter Wand insgesamt 177 Kilogramm CO₂ eingelagert. Lewin Fricke: „Am Beispiel dieses Edeka-Marktes in Braunschweig gerechnet sind bei den dort verbauten Bricks rund 250 Tonnen CO₂ gebunden.“ Für Fricke ist klar: „Wir können uns aus der Klimakrise herausbauen.“ Auch für den mehrgeschossigen Wohnungsbau ist die Lösung des Unternehmens anwendbar und kann im Grunde wie eine klassische Rohbauwand geplant werden, nur mit der viel besseren Umsetzungsschnelligkeit des seriellen Holzbaus.
Die sogenannten Briqs werden aus gehobelten Kanthölzern gefertigt und so konzipiert, dass sie später auch wieder rückgebaut werden können. „Ohne Klebstoff, ohne Chemie und Schrauben“ wie Fricke betont. Die Verbindung funktionieren über Buchenholzdübel. So entsteht die Grundlage für z.B. eine 25 Zentimeter starke Massivholzwand, die sich auf der Baustelle schnell zusammensetzen lässt, ohne Mörtel und ohne Trocknungszeiten. Ein Beispiel, das Mut macht für mehr schnellen Wohnungsbau mit echtem ökologischem Mehrwert.
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