Kopenhagen (abki) – Mit Verka Collective ist ein neues paneuropäisches Architekturnetzwerk gestartet. Unterstützt vom deutschen Private-Equity-Fonds Findos vereint die Gruppe die dänischen Büros Vilhelm Lauritzen Architects, Kjaer & Richter sowie STED City & Landscape und erweitert sich mit dem Hamburger Büro Heine Plan erstmals nach Deutschland.
Die Initiatoren verfolgen eine Multi-Brand-Strategie, bei der mehrere eigenständige Architekturbüros unter einem gemeinsamen Dach zusammenarbeiten. Ziel sei es, Ressourcen zu bündeln und gleichzeitig die jeweiligen lokalen Profile der Studios zu erhalten.
„Unser Ziel ist es, bis Ende 2028 mehr als tausend Mitarbeitende in verschiedenen Studios in Europa zu beschäftigen“, erklärt Frants Nielsen, CEO von Verka Collective. Größere organisatorische Strukturen sollen es Architekturbüros ermöglichen, auf die steigenden Anforderungen im Bau- und Planungssektor zu reagieren.
Mit der Übernahme von Heine Plan beginnt eine Reihe strategischer Erweiterungen. Das Hamburger Büro mit rund 40 Mitarbeitenden soll insbesondere die Kompetenzen des Netzwerks in den Bereichen Stadtentwicklung, Transformation von Bestandsgebäuden und nachhaltige Planung stärken.
Nach Angaben der Initiatoren reagiert das Netzwerk auch auf Entwicklungen innerhalb der europäischen Architekturbranche. In den vergangenen Jahren seien zahlreiche Büros von großen Ingenieur- oder Full-Service-Unternehmen übernommen worden. Verka Collective wolle dem ein Modell entgegenstellen, in dem Architektur weiterhin eine eigenständige Rolle behält.
Unterstützt wird die Expansion von Findos, das bereits vor vier Jahren eine Mehrheitsbeteiligung an Vilhelm Lauritzen Architects erworben hatte. Zwei Jahre später folgten die Übernahmen von Kjaer & Richter sowie STED City & Landscape.
Quelle: Verka Collective · KI-gestützte Textaufbereitung · Redaktion: Architekturblatt